Die Stiftung Switch hat im Auftrag der Schweizer Hochschul-Community die Erneuerung des Microsoft Campus and School Agreement verhandelt. Der laufende Vertrag ende am 28. Februar 2025, weshalb die Institutionen per 1. März 2025 einen neuen Abruf ihrer Lizenzen über einen Microsoft Education Reseller tätigen müssten, heisst es in einem Zuschlag auf der Beschaffungsplattform Simap.
Mit der Ausschreibung sollten Software-Lizenzen und Azure-Cloud-Dienstleistungen beschafft werden. Neben den Lizenzen mussten die drei Zuschlagsempfänger auch Beratung ohne Aufpreis anbieten, heisst es in den Ausschreibungsunterlagen weiter. Drei Anbieter seien aufgrund der Heterogenität der Hochschul-Community erforderlich.
Aus den fünf eingegangenen Angeboten hat Switch nun drei Lieferanten ausgewählt. Dabei sei ausschliesslich der Preis massgeblich gewesen, heisst es zur Begründung.
Teuerster Anbieter aus Deutschland
Zum niedrigsten Preis von rund 113 Millionen Euro bot Softwareone an. Das Unternehmen aus Stans nimmt damit den ersten Rang ein. Auf dem zweiten Platz findet sich Bechtle Schweiz wieder, die ein Angebot für circa 115 Millionen Euro vorlegten. An der Offerte der deutschen Firma Asknet Solutions hängt ein Preisschild von knapp 117 Millionen Euro. Damit sichert sich das Unternehmen aus Karlsruhe den dritten Rang.
Switch will nun nach dem Ende der Einspruchsfrist mit den Zuschlagsempfängern einen Rahmenvertrag bis am 29. Februar 2028 abschliessen. Wie weiter zu lesen ist, könnte der Vertrag höchsten zweimal um je ein Jahr verlängert werden, womit die Geschäftsbeziehung spätestens am 28. Februar 2030 ende.