Easypark, Anbieter einer weitverbreiteten App für die Bezahlung von Parkgebühren, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. In einer Mitteilung auf seiner Website bestätigt das Unternehmen, dass dabei auch Kundendaten abgeflossen sind. Weiter heisst es dort, dass der Angriff am 10. Dezember festgestellt worden sei und sofort Massnahmen dagegen ergriffen worden seien.
Gemäss der Firma hat der Cyberangriff zu einer Verletzung von "nicht sensiblen" Kundendaten geführt. Konkret zählen zu den abgegriffenen Daten wohl die Kontaktinformationen einiger Nutzer, darunter Namen, Telefonnummern, Anschriften und E-Mail-Adressen. Möglicherweise sind auch Teile von Kredit- und Debitkartennummern betroffen, jedoch nicht die vollständigen Zahlungsinformationen, so Easypark.
Standortdaten nicht betroffen
Der Cyberangriff hatte gemäss eigenen Angaben keine Auswirkungen auf die Dienste des Unternehmens. Auch seien keine zuvor angefallenen Park- und Standortdaten betroffen, versichert der Park-App-Anbieter. Man arbeite bereits mit externen Sicherheitsexperten zusammen, um wirksame Sicherheits- und Datenschutzmassnahmen zu ergreifen.
Der Anbieter warnt seine Kundschaft zudem vor möglichen Phishing-Angriffen. Betroffene werden über die Easypark-App sowie die Webseite des Unternehmens über den Vorfall informiert. In der Schweiz steht der Service in den Städten St. Gallen, Winterthur, Zürich, Bern, Fribourg, Lausanne und Genf zur Verfügung. Auch in Basel kann der Service teilweise genutzt werden, zusätzlich setzt der Kanton aber auch auf eine eigene App.