10?! Mathias Wellig, Ubique

27. Oktober 2021, 13:11
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Der Ubique-CEO über das Zusammenspiel von Menschen und Technologie und seine Begeisterung für das erste iPhone.

In der Serie "10?!" beantworten monatlich namhafte Schweizer IT-Persönlichkeiten 10 Fragen, die man ihnen selten oder gar nicht stellt.
1. Was war Ihr erster Computer und woran erinnern Sie sich speziell dabei?Ein Macintosh Performa 5200. Die Sprachsynthesesoftware von Mac OS hat mich damals beeindruckt. Das war schon sehr futuristisch.
2. Welchen Informatikberuf möchten Sie selbst nicht (mehr) ausüben und warum?Für mich stehen Produkte, an denen ich arbeite, im Zentrum. Wenn ich einen wichtigen Beitrag leisten kann, dann ist es sekundär welche Rolle ich im Detail habe.
3. Wohingehend wird sich die Stelle eines IT-Verantwortlichen in den nächsten Jahren verändern?In den nächsten Jahren wird es nicht mehr nur um Digitalisierung gehen, sondern darum, wie ein Unternehmen sinnvoll digitalisiert.
4. Was raten Sie einem jungen Informatiker, der Karriere machen will?Das zu machen, woran man richtig Freude hat und sich selbst treu zu bleiben. Und zu diesem Thema eine eigene Meinung zu haben – in 15 Jahren werden die heute jungen Informatiker die Branche prägen und die Welt wird eine andere sein.
5. Was konnten Sie erst in Ihrer aktuellen Rolle über Technologie lernen und nicht vorher?Man lernt eine holistischere Sicht auf die Digitalisierung. Es gibt eben nicht nur die technologische Dimension, sondern um Gesamtsysteme, um Menschen und Organisationen, die durch den digitalen Wandel ihr Leben und Prozesse vereinfachen. Die Menschen müssen aber dazu auch bereit sein. Am Ende zählt der Impact, den ein Digitalprojekt hat.
6. Hat die Informatik etwas abgeschafft, das Sie vermissen?Ich befasse mich lieber mit der Zukunft, als dass ich der Vergangenheit nachtrauere.
7. Wird es im Laufe der Karriere einfacher oder schwieriger, sich für Technologie-Versprechen zu begeistern?Mit dem Launch des ersten iPhones hat auch meine Karriere begonnen. Zugegeben: Ich war nie mehr so begeistert und inspiriert von einem technologischen Schritt, wie damals nach der Präsentation des ersten iPhones.
8. Was/Welche Technologie wird in den nächsten 5 Jahren Ihrer Meinung nach den grössten Einfluss haben?Dass die Zukunft digitaler sein wird, ist unbestritten. Neu werden wir uns unterhalten, wie wir sinnvoll digitalisieren.
9. Und warum?Die Gesellschaft will eine nachhaltige und selbstbestimmte Digitalisierung, in der die Akteure mehr Verantwortung übernehmen. Entsprechend dürfte es auch mehr kollaborative, nachhaltige Business-Modelle geben.
10. Was haben Sie persönlich aus der Corona-Krise gelernt?Dass die Gesellschaft und auch Individuen in einer Krise sehr anpassungsfähig sein können.

Zur Person:

Mathias Wellig studierte an der ETH Zürich Informatik mit Spezialisierung auf Information Security. Er ist Mitgründer und CEO von Ubique Innovation. Das Unternehmen steckt unter anderem hinter der SBB-, der Swisstopo- und der Swisscovid-App.  

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