130 Millionen Franken für E-Health-Standard

23. März 2018, 13:11
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Zwei grosse Schweizer Initiativen für personalisierte Medizin sind heute an den Start gegangen: Mit Swiss Personalized Health Network (SPHN) sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hochschulen und Kliniken schweizweit gesundheitsbezogene Daten austauschen können, dazu müssen etwa die Dat

Zwei grosse Schweizer Initiativen für personalisierte Medizin sind heute an den Start gegangen: Mit Swiss Personalized Health Network (SPHN) sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hochschulen und Kliniken schweizweit gesundheitsbezogene Daten austauschen können, dazu müssen etwa die Datentypen und Informationssysteme harmonisiert werden. Das Projekt wird geleitet von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Der Bund stellt für den Aufbau bis ins Jahr 2020 68 Millionen Franken zur Verfügung. Nochmals die gleichen Mittel werden von den beteiligten Institutionen bereitgestellt. Dies sind unter anderem die fünf Schweizer Universitätsspitäler sowie öffentliche Forschungsanstalten.
Im Fokus von Personalized Health and Related Technologies (PHRT) stehen Technologien für die personalisierte Medizin und die Entwicklung grosser und hochspezialisierter Forschungsinfrastrukturen auf dem Gebiet der translationalen medizinischen Forschung, schreibt die ETH Zürich. Translationale Medizin beschäftigt sich mit der schnellen und effizienten Umsetzung präklinischer Forschung in die klinische Entwicklung, also dem Übergang von den Prüfungen von potentiellen Wirkstoffen zum Test an Menschen. Zusammen mit dem SPHN und dem Swiss Data Science Center (SDSC) werden unter anderem Programme in den Bereichen Technologieplattform, personalisierte Gesundheit und Ausbildung von Doktoranden durchgeführt. Die beiden ETHs spielen die Schlüsselrolle in diesem Projekt.
Die ETH Zürich hat heute ein Interview zu den Initiativen veröffentlicht. (ts)

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