Abacus macht Tempo beim Generationenwechsel

11. November 2021, 12:32
  • erp/crm
  • abacus
  • vendor
  • technologien
  • channel
image

Nach DOS-, Windows-, SaaS- und Portal-Lösungen legt die Ostschweizer Software-Schmiede nun eine ERP-Plattform vor, die Papier komplett überflüssig machen soll.

36 Jahre nach Firmengründung hat Abacus seine 5. ERP-Generation vorgestellt. Sie heisst Abacus Deep und wurde an der diesjährigen 27. Partner-Konferenz des St. Galler Softwareherstellers präsentiert.
Der Erneuerungszyklus bei Abacus wird schneller. Denn nach dem Wandel von DOS- zu Windows-Lösungen und der Internet-Variante, die 2010 vorgestellt wurde, dauerte es noch 8 Jahre, bis die G4 genannte Portalversion als 4. Generation lanciert wurde.

"Echtzeit-Buchhaltung ohne Papier"

Jetzt, 3 Jahre später, liegt laut dem Hersteller mit Abacus Deep mit der 5. Generation eine Version vor, die "eine vollständig autonome Buchführung ermöglicht". Angestrebt habe man mit dieser Entwicklung "eine sichere und digitale ERP-Plattform, welche eine autonome Echtzeit-Buchhaltung ohne Papier ermöglicht". Konkret heisse das, Buchungsprozesse werden nur noch digital abgewickelt und Informationen ohne Zeitverzögerung verfügbar gemacht.
Zentral für die die jüngste ERP-Version ist die im letzten Jahr angekündigte hauseigene Deepbox. Das KI-basierte Online-Postfach gilt als universale, digitale Drehscheibe oder auch intelligente Dokumentenverwaltung und verspricht, die Verarbeitung und Klassifizierung von Dokumentenprozesse automatisieren können.

Autonomer Datenaustausch zwischen verschiedenen Beteiligten 

"Dank der nahtlosen Integration verschiedenster Deep-Technologien können Kreditoren- und Debitorenbelege sowie deren Zahlungen neu autonom verarbeitet werden", heisst es in einer Mitteilung. Deepbox übernehme dabei den Austausch der Daten für "Dokumente, Informationen und Zahlungen zwischen Kunden, Lieferanten, Treuhändern, Banken, Versicherungen, Verwaltungen, aber auch von Geräten respektive Liegenschaften und der Abacus Business Software als auch AbaNinja". Kurz gesagt, eliminiere der Rückgriff auf die Deep-Technologien sämtliche bisher manuell durchgeführten Buchungsprozesse, so das Versprechen.
Weiter sei für die neue ERP-Generation wichtig, dass die Prozesse mit der Neo-Bank Yapeal vollständig integriert seien: "Spesen oder Zahlungen lassen sich in Echtzeit und vollständig autonom verbuchen".
Zudem verweisen die Software-Spezialisten auf Neuerungen, die zahlreiche Funktionen des Abacus-Portfolios betreffen. Konkret genannt wurden "die Finanz- und Investitionsplanung sowie die Weiterentwicklungen in den Anwendungsbereichen AbaTreuhand, Servicemanagement, Instandhaltung, AbaUnit für die Zeit- und Leistungserfassung, MyAbacus "for mobile", die Anbindung an UKA Connect von HRM Systems für die Krankheit- und Unfallmeldungen, AbaClik mit erleichtertem Freigabeprozess sowie AbaClock mit Gesichtserkennung". Ausserdem wird versprochen, künftig Dritt-Software über REST-API noch einfacher an Abacus anbinden zu können.

Loading

Mehr zum Thema

image

Vertragsauflösung in UK: Bei Atos könnten viele Stellen wegfallen

Ein auf potenziell 18 Jahre angelegter Vertrag zwischen der britischen Pensionskasse und dem IT-Dienstleister wurde nach 2 Jahren aufgelöst. Medien gehen von 1000 Stellen aus, die gefährdet sind.

publiziert am 3.2.2023
image

APIs bei Twitter werden kostenpflichtig

Schon in weniger als einer Woche werden Entwicklerinnen und Entwickler zur Kasse gebeten. Ein Preismodell gibts noch nicht.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

ChatGPT wächst so schnell wie keine andere App

Der KI-Chatbot bricht Rekorde und verzeichnet 100 Millionen aktive Nutzer innert nur 2 Monaten. Nun soll bald ein Abo-Modell eingeführt werden.

publiziert am 2.2.2023