Adobe schliesst sich Microsofts Sicherheitsprogramm an

30. Juli 2010, 14:24
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Der Softwarehersteller Adobe will ab Herbst an Microsofts Active Protections Program (MAPP) teilnehmen und Antivirenherstellern damit künftig Informationen über Sicherheitslücken liefern.

Der Softwarehersteller Adobe will ab Herbst an Microsofts Active Protections Program (MAPP) teilnehmen und Antivirenherstellern damit künftig Informationen über Sicherheitslücken liefern. Das Programm, dass Microsoft vor zwei Jahren initiierte, sieht vor, dass Softwarehersteller den Sicherheitsanbietern detaillierte Informationen über noch nicht gepatchte Sicherheitslücken liefern. Damit sollen die Sicherheitsspezialisten in der Lage sein, entsprechende Schutzmechanismen in ihre Software einzubauen und den Endkunden somit besser zu schützen. Adobe erklärte, die Teilnahme am Programm sei eine Reaktion auf die verstärkte Aufmerksamkeit, die der Softwarehersteller in den vergangenen Monaten durch diverse Sicherheitslücken, zum Beispiel im PDF Reader, auf sich gezogen habe. (bt)

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