Apotheker: "Ich war nicht alleine"

14. Dezember 2012 um 14:43
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Der ehemalige HP-Chef Léo Apotheker wehrt sich gegen den Eindruck, er alleine sei für das Autonomy-Debakel verantwortlich.

Der ehemalige HP-Chef Léo Apotheker wehrt sich gegen den Eindruck, er alleine sei für das Autonomy-Debakel verantwortlich. Hewlett-Packard hat unter seiner Ägide im August letztes Jahr den britischen Software-Hersteller Autonomy für viel zu viel Geld gekauft
Nun rechtfertigt sich Apotheker in einem E-Mail an die Nachrichtenagentur Bloomberg. Kein CEO könne isoliert den Entscheid zu einer grossen Akquisition fällen, so Apotheker. Der Verwaltungsrat von HP habe sich viele Male getroffen, um über die Übernahme zu sprechen und diese einstimmig unterstützt.
Natürlich hat Apotheker recht mit seiner Argumentation. Umso pikanter ist die Sache, als dass die jetzige HP-Chefin Meg Whitman auch Mitglied des Verwaltungsrats war, der Apothekers verheerende Übernahme abgesegnet hat.
HP wirft dem ehemaligen Autonomy-Management unterdessen gar frisierte Zahlen vor. Autonomy habe Hardware-Umsatz als (viel profitablere) Software-Verkäufe verbucht und mit Verkäufen an Reseller den Umsatz aufgeblasen. (hc)

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