Apple wirft neue, günstigere iMacs auf den Markt

8. August 2007, 10:02
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iMacs in Aluminium und billiger, neue Software inklusive Excel-Konkurrent: Apple hofft auf weitere Deserteure aus dem Windows-Lager.

iMacs in Aluminium und billiger, neue Software inklusive Excel-Konkurrent: Apple hofft auf weitere Deserteure aus dem Windows-Lager.
An einem Event am Hauptsitz von Apple in Cupertino im Silicon Valley hat Apple-Chef Steve Jobs gestern wie Beobachter dies erwartet hatten, eine neue überarbeitete Linie von iMacs vorgestellt. Die grundsätzliche Form der neuen Apple-Computer ähnelt den bisherigen iMacs, sie sind aber noch schlanker geworden und setzen mit ihrem Gehäuse aus eloxiertem Aluminium und Glas einen neuen Designakzent.
Gleichzeitig lancierte Jobs auch eine Reihe von neuen und überarbeiteten Softwareprodukten. Neben "iLife o8" und einem verbesserten ".Mac" befindet sich darunter auch die neue Bürosuite "iWork 08". Diese beinhaltet überarbeitete Versionen der Textverarbeitungssoftware "Pages" und der Präsentationssoftware "Keynote" sowie das völlig neu konzipierte Tabellenkalkulationsprogramm "Numbers". "iWork 08" kostet in der Schweiz 109 Franken (Einzellizenz) bzw. 139 Franken (Familienlizenz).
Neue iMacs billiger
Apple fährt schon seit einigen Jahren ein Kampagne, mit der Windows-User zum Wechsel in die Mac-Welt bewegt werden sollen. Die Präsentation der neuen iMacs sowie der neuen Softwareprodukte wird von den meisten Beobachtern als Fortführung bzw. Intensivierung dieser Kampagne interpretiert, zumal Apple die neuen iMacs gleich von Anfang an günstiger anbietet, als die bisherigen Modelle. In den USA kostet das neue 20-Zoll-Modell 1199 Dollar, 300 Dollar weniger als der bisherige 20-Zoll iMac. Das 24-Zoll-Modell ist mit 1799 Dollar 200 Dollar billiger. In der Schweiz kosten die neuen iMacs im Online Apple-Store inklusive Mehrwerttsteuer 1749 Franken (20 Zoll, 2,0 GHz), 2099 Franken (20 Zoll, 2,4 GHz), 2499 Franken (24 Zoll, 2,4 GHz) oder 3199 Franken (24 Zoll, 2,8 GHz).
Die neuen iMacs sind mit den aktuelle Core 2 Duo-CPUs von Intel, einem GB RAM, Harddisks mit 250 oder 320 GB und Grafikkarten von ATI (Radeon HD 2400 XT mit 128 MB oder Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB) ausgerüstet. (Hans Jörg Maron)

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