"Python-Programmierkenntnisse sind bei Banken und Hedgefonds heiss begehrt", berichtete das britische Portal 'Efinancialcareers' vor einiger Zeit. Der Grund: Die Investmentbanking-Analysten und Junior Trader sollten Python beherrschen, um im Big-Data-Umfeld Spark und Hadoop nutzen zu können. "Python hat auch APIs für NoSQL-Datenbanken wie MongoDB und für alle wichtigen Cloud-Anbieter", heisst es da an die Adresse von stellensuchenden Bankern.
"JPMorgan möchte Banker und Trader einstellen, die coden können, und, wo nötig, wird die Bank diejenigen schulen, die es nicht können", legt das HR-Portal für die Finanzbranche nun nach, mit Verweis darauf, dass JPMorgan offensichtlich
auf Github die nötigen Trainings-Module bereitgestellt hat.
Und ein Developer der Bank hält, ebenfalls auf Github, ein paar Grundsätze bereit, wie man programmieren sollte. "Einfach ist besser als komplex", "komplex ist besser als kompliziert",
heisst es da. Demzufolge muss man offenbar, will man eine Chance auf diese Jobs haben, die Mandelbrot-Menge in den Griff kriegen können (
Definition auf Wikipedia), ebenso Jupyter Notebook.
Der Aufstieg von Big-Data-Lösungen in der Finanzindustrie könnte also eine Erklärung sein, warum Python seit einiger Zeit immer mehr an Beliebtheit gewinnt, wie
ein Blick auf Stackoverflow zeigt.
Offenbar lernt man in Grossbritannien Python laut 'Efinancialcareers' oftmals in der Volksschule.