Boll expandiert in den DACH-Raum und wird ALE-Disti

19. August 2019, 09:45
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Künftig wird der Security-Disti Boll den Markt in Deutschland und Österreich adressieren.

Künftig wird der Security-Disti Boll den Markt in Deutschland und Österreich adressieren. Der Wettinger VAD hat dazu die Tochterfirma Boll Europe gegründet, der seit Mai Joachim Walter als Geschäftsführer vorsteht, wie seinem LinkedIn-Profil zu entnehmen ist. Der Firmensitz ist Ulm.
Zur Expansion in den DACH-Raum erklärt CEO Thomas Boll auf Anfrage, dass man eine 100-prozentige Tochter der Boll Engineering gegründet habe. Nachdem man vor Jahren schon einmal ein Büro in Wien unterhalten habe, sei die jetzige Neugründung auf zwei Aspekte zurückzuführen. Einerseits entspreche man damit dem Wunsch seiner international tätigen Kunden und Partner, die Services von Boll auch im europäischen Wirtschaftsraum nutzen zu wollen. Andererseits vereinfache die Vor-Ort-Präsenz in der EU logistische und administrative Prozesse, heisst es in einer Mitteilung.
Es gehe aber nicht nur darum, Import und Export schneller und flexibler abzuwickeln, sondern auch darum, den IT-Security-Markt in der DACH-Region mit eigenen Produkten und Services zu beliefern. Boll nennt im Telefonat mit inside-channels.ch beispielsweise die Isolations-Plattform von Menlo Security und die Open-Networking-Lösungen von Cumulus Networks. Mit diesen habe man ein Alleinstellungsmerkmal im deutschsprachigen Raum.
Mit dem deutschen Geschäftsführer Walter arbeite man bereits seit fünf Jahren zusammen. In ihm habe man einen IT-Security- und Sales-Spezialisten gefunden, der sich in den vergangenen 15 Jahren primär mit dem Aufbau neuer Firmen und Brands sowie der Pflege von Channel-Partnern im DACH-Raum beschäftigt. Walter betont in der Mitteilung, dass sein Fokus auf der operativen Tätigkeit liegen wird.
Gleichzeitig hat Boll ein Partnerschaftsabkommen mit Alcatel-Lucent Enterprise (ALE) bekannt gegeben. Demnach wird der Security-Disti ab sofort WLAN- und Switch-Lösungen von ALE im Schweizer Markt vertreiben. Der Fokus dieser Vertriebsaktivitäten richte sich auf das "OmniAccess Stellar" genannte ALE-Angebot, hinter dem eine flexible, skalierbare WLAN-Lösung mit einer breiten Reihe von Access Points neuster Generation steh.
Boll beschäftigt laut dem CEO derzeit 45 Mitarbeitende, will aber weiter wachsen. Aktuell haben man sechs Stellen offen, so Boll. (vri)

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