Bundesverwaltung beschafft DeepL für Übersetzungen

18. Dezember 2019 um 14:38
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Ab Januar 2020 steht den Departementen ein Übersetzungsprogramm zur Verfügung.

Ab Januar 2020 steht den Departementen ein Übersetzungsprogramm zur Verfügung. Die Generalsekretärenkonferenz der Departemente hat die Bundeskanzlei am Montag beauftragt, eine Firmenlizenz "DeepL Pro Starter mit IP-Zugang" zu beschaffen. Die Sprachdienste der Bundesverwaltung übersetzen jährlich rund 270'000 Seiten (Stand 2017). Die Kosten für die 2000 Lizenzen der Software Pro belaufen sich auf rund 39'000 Franken pro Jahr.
DeepL Pro unterscheide sich von der kostenlosen und öffentlichen Software DeepL, die 2017 erstmals online gestellt wurde, dadurch, dass der Anbieter die übersetzten Texte nicht speichere und nicht zur Verbesserung seiner Algorithmen benutze. Bei der Übersetzung von Fachtexten könne die maschinelle Übersetzungslösung eine begleitende Unterstützung bieten, schreibt die Bundeskanzlei. Eine Übersetzung durch die Sprachdienste sei aber nach wie vor notwendig, um die erforderliche Qualität zu erhalten.
Die Nutzung von DeepL Pro sei grundsätzlich allen Mitarbeitenden der Departemente möglich. Dies unter der Voraussetzung, dass sie die Anweisungen zum Daten- und Informationsschutz respektierten. Demnach dürfen bei der Nutzung von Deepl Pro oder anderen Online-Übersetzungstools keine Texte eingegeben werden, die als intern, vertraulich oder geheim klassifiziert sind oder die sensible Daten oder Personendaten enthalten. Die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung werden mit Hilfe eines Merkblatts über diese Vorgaben informiert. (paz/Keystone-sda)

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