Bechtle Regensdorf verliert auf einen Schlag zehn IT-Profis, gibt sich aber gelassen.
Der Wechsel von ganzen Teams von einem Unternehmen zum anderen ist ein bekannter Vorgang im Schweizer IT-Channel. Es passiert zwar selten, aber wenns passiert, sorgt es meistens für Aufregung. In einem aktuellen Fall gibt sich die Firma, die den Aderlass hinnehmen musste, relativ gelassen. Bechtle Regensdorf hat zehn IT-Spezialisten verloren, die zu Business IT gewechselt haben. Gegenüber 'IT-Markt' liess sich Bechtle-Regensdorf-Chef Albert Müller wie folgt zitieren: "Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen ist, seinen Arbeitgeber zu wählen und ihn auch zu wechseln."
Bei Business IT in Basel bestätigt man auf Anfrage von inside-channels.ch den Bericht von
'IT-Markt'. Mehr gebe es dazu nicht zu sagen. 'IT-Markt' schreibt, dass mit dem Wechsel der Mitarbeiter keine Übergabe eines Teilbereichs verknüpft sei. Die Verträge zwischen Bechtle und den Kunden würden respektiert.
Business IT hatte in einem Newsletter geschrieben, dass man per 1. Mai 2015 zehn IT-Spezialisten übernommen habe. Diese haben Kompetenzen in den Bereichen Server, Storage und Client/Server-Virtualisierung. "Wir freuen uns über die Unterstützung von zwei Solution Architects, fünf System Engineers, zwei Account Manager und einer Sales Assistant", heisst es da. Business IT verstärkt sich damit insbesondere im Bereich Managed DataCenter. Die neuen Angestellten sollen in Zürich stationiert werden, je nach Projekt aber auch in Bern oder Basel unterwegs sein. (mim)