"CEO-Betrug": Solothurner Firmen überwiesen Geld

18. Juli 2017, 08:50
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Firmen im Kanton Solothurn sind Opfer der "CEO-Betrüger" geworden.

Firmen im Kanton Solothurn sind Opfer der "CEO-Betrüger" geworden. Kriminelle hätten Angestellte der Buchhaltung oder Finanzabteilung kontaktiert und sich als CFO, CEO oder Präsident ausgegeben. Durch geschickte Gesprächsführung, wie die Kantonspolizei Solothurn schreibt, versuchten die Betrüger die Angestellten dazu bewegen, mehrere 10'000 Franken auf ein ausländisches Konto zu überweisen. In einigen Fällen wurde dazu der E-Mail-Account der Vorgesetzten gehackt und den Angestellten, unter Verwendung der echten E-Mail-Adresse der Chefs, Aufträge erteilt.
Die Kantonspolizei habe Kenntnis über ein halbes Dutzend Firmen, die von Betrüger kontaktiert wurden. Betroffen seien Firmen im gesamten Kantonsgebiet. Mindestens drei Überweisungen in Länder wie die Türkei, England, Slowakei oder China haben stattgefunden. Die Gelder seien rasch bezogen oder weiter überwiesen worden. Entsprechende Ermittlungen sind in die Wege geleitet worden. (kjo)

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