China verbietet Krypto-Geschäfte

18. Mai 2021, 15:25
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Chinesische Finanzindustrie­verbände unter­sagen ihren Mitgliedern, Services mit Bitcoin & Co anzubieten. Begründet wird dies mit der "finanziellen Ordnung".

In einer gemeinsamen Erklärung verbieten die Verbände der chinesischen Finanzbranche ihren Mitgliedern Geschäfte mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Unter dem Verbot dürfen die Institutionen, einschliesslich Banken und Online-Zahlungsanbieter, ihren Kunden keine Dienstleistungen anbieten, die mit Kryptowährung zu tun haben, so drei Branchenverbände in der Erklärung.
Dies umfasst Registrierung, Handel, Clearing und Abrechnung. Die Institutionen dürfen weder Spar-, Treuhand- oder Verpfändungsdienstleistungen von Kryptowährungen anbieten, noch Finanzprodukte im Zusammenhang mit Kryptowährungen ausgeben, so die Erklärung laut 'Reuters'.  
Die Kryptowährungen würden die wirtschaftliche und finanzielle Ordnung gefährden. Sie seien nicht durch einen realen Wert unterstützt. Der Kurs werde allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Ausserdem seien die Preise leicht manipulierbar. Dies erklärten die National Internet Finance Association of China, die China Banking Association und die Payment and Clearing Association of China in ihrem gemeinsamen Statement.
Chinesische Behörden haben in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, der Spekulation mit Cyber-Devisen einen Riegel vorzuschieben. Das Land hat gemäss 'Reuters' bereits Initial Coin Offerings (ICOs) und Krypto-Börsen verboten. Einzelpersonen war es bislang aber nicht verboten, Krypto-Währungen zu halten. 

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