Das Ende des Internet Explorers rückt näher und näher

19. August 2021, 10:14
  • international
  • netzwerk
  • security
  • microsoft
image

Microsoft gibt erneut bekannt, dass der veraltete Browser nicht mehr unterstützt wird.

Für Windows-365-Apps und -Dienste auf dem Internet Explorer 11 sei jetzt kein Support mehr verfügbar, beginnt ein Blog-Eintrag von Microsoft am 17. August. Wer es noch nicht gemerkt hat: Der Konzern schickt den Browser IE in Rente.
Microsoft will seine Kundschaft auf Edge umstellen – oder Konkurrenzprodukte. Das Ende des seit langem als sicherheitsanfällig geltenden IE rückt unausweichlich näher.
Für IE 11 könne man keine neuen Funktionen mehr erwarten, heisst es im Blogpost weiter: "Banner werden verwendet, um mit den Benutzern zu kommunizieren und auf bevorstehende Änderungen in der Erfahrung hinzuweisen, wie z. Bsp. das Trennen und/oder Umleiten von Apps oder Diensten." Und weiter: "Darüber hinaus sollten Sie keine neuen Funktionen erwarten und dass sich Ihr tägliches Nutzungserlebnis im Laufe der Zeit zunehmend verschlechtern könnte, bis die Apps und Dienste getrennt werden."
Offiziell ist das Ende des Internet Explorers auf den 15. Juni 2022 terminiert. Allerdings will Microsoft den IE noch nicht komplett aus seinen Systemen verbannen: "Internet Explorer 11 wird während des gesamten Lebenszyklus der Windows-Version, auf der er installiert ist, weiterhin Sicherheitsupdates und technischen Support erhalten." Bis mindestens 2029.

Loading

Mehr zum Thema

image

Slack gibt Passwort-Fehltritt zu

Fünf Jahre lang hätten böswillige Angreifer unter Umständen Passwörter abgreifen können.

publiziert am 9.8.2022
image

IT-Security: Personalmangel ist das Problem, nicht das Geld

Laut einer internationalen Umfrage sehen Security-Verantwortliche nur bei jedem 10. Unternehmen Probleme wegen des Security-Budgets.

publiziert am 8.8.2022
image

Mac-Netzteile sind knapp

Je höher die Leistung, desto wahrscheinlicher verspätet sich die Lieferung der Mac-Netzteile.

publiziert am 5.8.2022
image

Wie es zur Warnung vor Kaspersky kam

Dokumente des deutschen Amtes für Cybersicherheit stützen die Position von Kaspersky. Der Security-Anbieter kritisierte die BSI-Warnung als politischen Entscheid.

publiziert am 5.8.2022