Das Thurgauer Digitalisierungs­zentrum hat seine Arbeit aufgenommen

6. August 2021 um 12:38
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Das Kompetenzzentrum ist nun personell vollständig besetzt. Es soll künftig die Digitalisierung im Kanton koordinieren und steuern.

Das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung (KDV) im Kanton Thurgau ist nun personell vollständig besetzt und operativ. Es ist ins Amt für Informatik integriert und soll neben der Verwaltung auch der Bevölkerung, der Wirtschaft, den Schulen und den Gemeinden Nutzen bringen. Dies teilt der Kanton anlässlich einer Präsentation mit.
Das Zentrum war im Rahmen der "Strategie Digitale Verwaltung" im Herbst 2020 beschlossen worden. Damals wurde angekündigt, es mit 3 Vollzeitstellen zu besetzen. Nun startet es mit einem IT-Architekten, einer Prozessentwicklerin, einem Projektleiter- und Entwickler sowie mit einer Leiterin. Letztere wurde im Frühling ernannt: Es handelt sich um Eva-Maria Boretti, die Erfahrung aus dem Marketing bei IBM und den Agenturen Young & Rubicam und Wirz mitbringt.
Derzeit werde ein Digitaler Bürgerschalter aufgebaut, auf dem Dienstleistungen der Behörden zur Verfügung gestellt würden, heisst es vom Kanton. Zwar gibt es im Thurgau bereits solche Angebote, etwa Open Government Data (OGD) oder Leistungen des Strassenverkehrsamtes, aber es fehlt an zentraler Steuerung und Koordination. Dies soll das KDV nun übernehmen.
Von den Angeboten profitierten neben der Verwaltung und der Bevölkerung auch die Wirtschaft, die Schulen und die Gemeinden, wirbt der Kanton. Im Thurgau geht man davon aus, dass die Digitalisierung zwischen einer und fünf Millionen Franken pro Jahr kosten wird, wie die Print-Ausgabe der 'Thurgauer Zeitung' berichtet.
Das Thurgauer Amt für Informatik, in das das KDV integriert ist, beschäftigt rund 80 Mitarbeitende. Seit Juli 2020 wird es von Christoph Maier geleitet. 

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