Die nächste Swatch-Smartwatch ist NFC-fähig

24. August 2015, 11:21
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An den Olympischen Spielen 2016 in Rio wird Swatch die nächste Ausgabe der Smartwatch lancieren.

An den Olympischen Spielen 2016 in Rio wird Swatch die nächste Ausgabe der Smartwatch lancieren. Während die erste Version, die "Zero Touch One" wurde. Nun regle das Unternehmen noch letzte Details mit den Partnern aus der Kreditkartenbranche.
Wie Hayek weiter sagt, werden auch noch weitere Uhren folgen. Das Stichwort dabei ist "Uhren". "Wir machen keine Computer fürs Handgelenk", so Hayek im Interview. Er kritisiert damit die amerikanische Konkurrenz: "Die Geräte, die alles können, fressen so viel Strom, dass sie keine 24 Stunden ohne Steckdose aushalten". Bei der ersten Version der Swatch-Smartwatch hält die Batterie gemäss dem Unternehmen nicht nur ein oder zwei Tage, sondern neun Monate. Ausserdem ist sie wasserdicht. Mit dem bisherigen Erfolg der Zero Touch One ist Hayek zufrieden. Sie verkaufe sich "gut", ohne dass Swatch dafür Werbung gemacht habe.
Weitere Versionen der Uhr werden spezifische Anwendungen für Surfer und Freeride-Skifahrer enthalten. Ausserdem werde es ein Modell speziell für Hobbyköche geben, so Hayek weiter. In den Medizintechnischen Bereich will das Unternehmen übrigens nicht. "Ich kann als Uhrenproduzent nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass mein Gerät den Kunden rechtzeitig von einem Herzinfarkt warnt", so der Swatch-Chef.
Nach wie vor Swiss made
Die Swatch-Gruppe habe allein im letzten Jahr 770 Stellen in der Schweiz geschaffen und halte "Swiss made" nach wie vor für wichtig und nicht nur als reines Marketinginstrument, erklärt Hayek der Zeitung. Über 300 Softwareentwickler arbeiten für das Unternehmen. Ausserdem unterhalte man in Marin mit der Firma EM Microelectronics eine eigene Chip-Produktion. Damit sei Swatch bei der Weiterentwicklung der Uhren nicht von Dritten abhängig. (kjo)

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