Distrelec-Umsatz bricht um "über 20 Prozent" ein

26. August 2009, 14:45
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Dätwyler-Konzernbereich "Technischer Handel" wird hart von der Krise getroffen.

Dätwyler-Konzernbereich "Technischer Handel" wird hart von der Krise getroffen.
Der Urner Mischkonzern Dätwyler hat gestern die Geschäftszahlen des ersten Halbjahres veröffentlicht. Dätwyler ist unter anderem im technischen Handel und dort mit Distrelec und Proditec auch im Katalog- und Internethandel und als kleiner Komponentendistributor tätig. Der Umsatz im Konzernbereich "Technischer Handel" (Maagtechnic, Distrelec, Proditec) brach mit einem Minus von 30,4 Prozent (ohne seit 2008 übernommene Firmen) regelrecht ein, auf noch knapp 200 Millionen Franken.
Wie Dätwyler-Finanzchef Reto Welte auf Anfrage sagte, war vor allem der Umsatzschwund im technischen Handelsteil von Maagtechnic (ehemals Dätwyler Electronics) radikal. Dieser Geschäftsbereich beliefert die Industrie mit elektronischen und elektrischen Komponenten und leidet deshalb besonders stark unter der Krise.
Weniger schlimm traf es Distrelec. Der Umsatz des Internet- und Katalog-Händlers und ARP-Konkurrenten sank gemäss Welte um "etwas über 20 Prozent". Der PC-Komponten- und Zubehör-Disti Proditec hingegen scheint weniger gelitten zu haben. "Proditec war eine sehr gute Übernahme", so Welte. Der angekündigte Stellenabbau von rund 50 Arbeitsplätzen betrifft gemäss Welte Maagtechnic. Weder bei Proditec noch bei Distrelec ist gemäss Welte Kurzarbeit oder Stellenabbau vorgesehen. (Christoph Hugenschmidt)

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