Divisionär Alain Vuitel soll Kommando Cyber aufbauen

31. März 2021 um 14:03
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Bis Anfang 2024 soll das Kommando Cyber aus der Führungs­unterstützungs­basis der Armee herausgelöst werden.

Der Bundesrat hat im letzten Herbst den Vorschlag gemacht, für die Armee eine spezialisierte Cybertuppe zu schaffen, das Kommando Cyber. Dieses soll aus der heutigen Führungsunterstützungsbasis der Armee (FUB) entstehen und später eigenständig werden. Die dafür erforderlichen Gesetzesänderungen hat der Bundesrat im vergangenen Herbst in Vernehmlassung geschickt; als nächster Schritt soll in den kommenden Monaten die Botschaft zuhanden des Parlamentes verabschiedet werden.
Bereits jetzt hat der Bundesrat aber Personalentscheide gefällt. Projektleiter für das Kommando Cyber soll der heutige Chef FUB werden, der Divisionär Alain Vuitel. Thomas Fankhauser, der heute als Vizedirektor die Hauptabteilung Betrieb des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) leitet, soll als FUB-Chef ad interim fungieren, bis die Transformation abgeschlossen ist.
Das Ziel ist es, dass das Kommando Cyber ab Anfang 2024 für die Bereiche Cyberabwehr, IKT-Leistungen, Kryptologie und elektronische Kriegführung zuständig ist. Die FUB soll danach die normalen Informatikdienstleistungen für die Militärverwaltung sicherstellen.
Alain Vuitel trat 1988 in das Instruktionskorps der Armee ein und übernahm danach verschiedenste Aufgaben. Anfang 2016 wurde er zum Chef Militärischer Nachrichtendienst ernannt. Anfang 2020 wurde er dann Leiter der FUB.

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