E-Voting-Versuch geht weiter

5. April 2012 um 12:20
image

Der Bundesrat hat Gesuche von zwölf Kantonen (Bern, Luzern, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Schaffhausen, St.

Der Bundesrat hat Gesuche von zwölf Kantonen (Bern, Luzern, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Schaffhausen, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Neuenburg und Genf) für den Einsatz von E-Voting bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom 17. Juni 2012 bewilligt. Laut der Schweizerischen Bundeskanzlei können somit 164'000 Stimmberechtige, das heisst 3,2 Prozent der Gesamtbevölkerung, ihre Stimme per Mausklick abgeben.
Die Zielgruppe der Versuche sei wie bisher die Auslandschweizer, so die Bundeskanzlei weiter. In zehn Kantonen wird wie bis anhin ausschliesslich diese Gruppe von Stimmberechtigten ihre Stimme über das Internet abgeben können. Im Kanton Genf und Neuenburg werden nebst den AuslandschweizerInnen auch Stimmberechtigte mit Wohnsitz im betreffenden Kanton an den E-Voting-Versuchen teilnehmen können. Der Test hat somit weitgehend den gleichen Umfang wie der im März. (lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

Parldigi direkt: Open Source in der Verwaltung – Deutschland machts vor!

Die Schweiz muss vom grossen Nachbarn lernen und nicht wiederholt die gleichen Fehler machen, berichtet Parldigi-Vorstandsmitglied Adrian Zimmermann.

publiziert am 21.2.2024
image

St. Galler Kantonsrat bewilligt Nachtragskredite für Steuersoftware

Mitte-EVP und GLP wollten die Entwicklung einer neuen Steuersoftware für die Steuerverwaltung stoppen, wurden aber von der Mehrheit überstimmt. Dem 74-Millionenprojekt steht nichts mehr im Weg.

publiziert am 20.2.2024
image

EU knöpft sich Big Tech vor

Im Rahmen des Digital Services Act will die Europäische Union Tiktok untersuchen. Bei Apple steht ebenfalls Ungemach vor der Tür.

publiziert am 20.2.2024
image

Deutsche erhalten ein "Recht auf digitale Verwaltungsleistungen"

Ab 2028 will Deutschland alle Verwaltungsleistungen digital anbieten. Geregelt ist das Ganze im Onlinezugangsgesetz. Dabei wird zum Beispiel im Süden der Republik noch immer munter gefaxt.

publiziert am 20.2.2024