E2E: "Wir wollen eine globale Softwarecompany werden"

21. Dezember 2005, 13:37
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Ein kleiner Basler Banken-IT-Dienstleister gibt Vollgas, um eine fixe Grösse in der internationalen Softwareherstellerszene zu werden.

Ein kleiner Basler Banken-IT-Dienstleister gibt Vollgas, um eine fixe Grösse in der internationalen Softwareherstellerszene zu werden.
In letzter Zeit machte unvermittelt ein kleines Basler Unternehmen Schlagzeilen: Der Integrationsspezialist E2E redete plötzlich von internationaler Expansion und holte sich entsprechende Managerprominenz an Bord Oder der Anfang einer neuen Schweizer IT-Erfolgsstory?
Im Gespräch mit inside-channels.ch erklärte der E2E-CEO Serge Gansner nun das Ausmass der Ambitionen: "Wir wollen eine globale Softwarecompany werden", lautet das nicht ganz bescheidene Ziel der Basler. Dazu muss das ganze Unternehmen umgebaut werden, vom früheren Banken-IT-Dienstleister zum Hersteller. Und da E2E indirekt verkaufen will, muss auch ein Partnernetzwerk aufgebaut und seine Betreuung organisiert werden.
Von Gansner erfuhr inside-channels.ch aber auch, dass die scheinbar "neue" E2E-Strategie beileibe nicht so neu ist, wie sie von aussen scheint: Er und sein Partner Alexander Büch träumten den Traum von der "Industrialisierung der Applikationsintegration" schon seit rund zehn Jahren.
Lesen Sie in unserem grossen Hintergrundbericht "E2E und das Window of Opportunity", wie E2E entstand, warum E2E glaubt, einen technologischen Vorsprung mehreren Jahren auf die Konkurrenz zu haben, wie die Internationalisierung finanziert werden soll, was die "E2E Bridge" leisten und wie sie Applikationsintegrationsprojekte für Kunden verbilligen und gleichzeitig für Systemintegratoren wieder profitabler machen soll. (Hans Jörg Maron)

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