Ein Teilprojekt von DaziT ist abgeschlossen

14. Januar 2021 um 16:20
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Die Schweiz ist nun an den elektronischen europäischen Maut-Dienst angeschlossen. Das freut speziell ausländische LKW-Fahrer.

Die Schweiz hat Anschluss an den elektronischen europäischen Maut-Dienst EETS. Zum ersten Mal war in Chiasso ein ausländischer Lastwagen unterwegs, dessen Chauffeur die Schwerverkehrsabgabe digital bezahlt hatte.
Fahrer, die dieses System nutzen, müssen an der Grenze nicht mehr aussteigen, um die LSVA zu begleichen. Bezahlt werden kann nun digital mit einem Gerät an Bord des Lastwagens. Das mache den Warenverkehr an der Grenze einfacher und schneller, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) schreibt.
Die EZV arbeitet für die Digitalisierung mit privaten Erfassungsdienstleistern zusammen, sogenannten European Electronic Toll Service (EETS)-Providern. Der erste dieser Provider, Telepass, hat das nötige mehrstufige Zulassungsverfahren bestanden. Welche weiteren EETS-Provider zugelassen werden, will die EZV laufend auf ihrer Webseite bekannt geben.
Für inländische Lastwagen ist die Ablösung des heutigen LSVA-Erfassungssystems Anfang 2024 geplant. Das sieht die Roadmap für das Transformationsprogramm DaziT für den Zoll vor. Das gesamte Programm  soll die EZV digitalisieren, dauert bis 2026 und kostet laut dem Verpflichtungskredit von 2017 rund 400 Millionen Franken.

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