Etwas mehr Beschäftigte im Informatik-Bereich

26. Mai 2009, 09:36
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Gemäss dem neusten Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) gab es im ersten Quartal eine deutliche Wachstumsverlangsamung auf dem Arbeitsmarkt.

Gemäss dem neusten Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) gab es im ersten Quartal eine deutliche Wachstumsverlangsamung auf dem Arbeitsmarkt. Zwar nahm die Zahl der Erwerbstätigen und der Beschäftigten um 0,8 Prozent auf 3,957 Millionen zu, doch in gewissen Wirtschaftssektoren bestünden grosse Unterschiede.
Während die Beschäftigtenzahl im sekundären Sektor um 0,4 Prozent zurückging, legte der tertiäre Sektor, zu dem auch die Informatik gehört, um 1,3 Prozent oder 37'000 Beschäftigte zu. Am stärksten sind die absoluten Jahreszunahmen in den Branchen "Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen" (+9000, +2,3%), "Immobilien, Vermietung, Informatik, F+E" (+ 14'000, +2,8%) und "Gesundheits- und Sozialwesen" (+18'000, + 4,0%).
Schaut man sich innerhalb der (nicht wirklich logischen) Gruppierung "Immobilien, Vermietung, Informatik, F+E" die "Informatikdienste" an, resultiert im Vergleich zum Q1 des Vorjahres ein Plus um 2,7 Prozent auf 75'000 Beschäftigte. Sowohl im ersten als auch im vierten Quartal 2008 betrug die Zahl der Informatik-Beschäftigten 73'000. Der Frauenanteil betrug im ersten Quartal 2009 22,8 Prozent.
Bei den Zahlen des BFS ist anzumerken, dass ausschliesslich reine Informatik-Firmen untersucht werden. Grossfirmen wie etwa die Credit Suisse, die Tausende von Informatikern beschäftigen, werden nicht berücksichtigt. (mim)

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