EU-Datenschützer mit Empfehlungen für Social Networks

25. Juni 2009, 15:41
  • security
  • datenschutz
  • eu
  • facebook
image

Eine Gruppe bestehend aus Datenschützern aller EU-Mitgliedstaaten hat Empfehlungen für den Datenschutz in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Eine Gruppe bestehend aus Datenschützern aller EU-Mitgliedstaaten hat Empfehlungen für den Datenschutz in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Damit sollen Social-Networks wie Facebook oder MySpace angehalten werden, sich bei der Speicherung von persönlichen Nutzerdaten an die Datenschutzbestimmungen Europas zu halten.
Nach Angaben des 'Wall Street Journal' hat sich das amerikanische Netzwerk MySpace an der Erarbeitung der Empfehlungen beteiligt. Betreiber solcher Dienste sollen gemäss dem Papier ihre Nutzer über Datenschutzrisiken aufklären und die Nutzerkonten so voreingestellt sein, dass der Benutzer selbst entscheiden kann, welche Daten er wem freigeben möchte. Daten wie etwa die politische Einstellung oder die Religion sollen laut der Empfehlung zudem nicht für gezielte Werbung, etwa via Behavioral Targeting, verwendet werden dürfen. Auch Unternehmen, die über eine Schnittstelle (API) Daten aus den Social-Networks erhalten, sollen auf den Datenschutz achten, in dem sie etwa die Daten nur so lange speichern, wie sie für den bestimmten Prozess nötig sind. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Die Schatten-IT ins Licht setzen

Leuchten Sie die Schatten-IT in Ihrem Unternehmen bis in den letzten Winkel aus und schaffen Sie Transparenz über alle Ihre IT-Systeme, -Anwendungen und -Prozesse.

image

Datenschützer sieht "wachsende Geringschätzung der Privatsphäre"

Im neusten Tätigkeitsbericht lobt der Edöb die Covid-App und das Zertifikat. Gleichzeitig rügt er die Behörden für mangelnde Transparenz.

publiziert am 28.6.2022
image

Bei KMU scheint Security an Relevanz zu verlieren

Eine Befragung zeigt, dass die Geschäftsleitungen kleiner Firmen sehen, dass das Cyberrisiko steigt, aber auch, dass die Umsetzung von Massnahmen stockt.

publiziert am 28.6.2022
image

Nachrichtendienst des Bundes erwartet mehr Cyberangriffe

Der NDB bezeichnet die beschleunigte Digitalisierung als Sicherheitsrisiko. Aufgrund des Krieges in der Ukraine müsse man auch in der Schweiz vermehrt mit Cyberattacken rechnen.

publiziert am 27.6.2022 1