Fairtiq gewinnt Münchner Verkehrs­betriebe als Kunden

10. Oktober 2019, 08:55
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Mit seiner GPS-Ticketing-App hat sich das Schweizer Startup bei einer Ausschreibung in München gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt.

Mit seiner GPS-Ticketing-App hat sich das Schweizer Startup bei einer Ausschreibung in München gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt. Laut einer Mitteilung sollen im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) Fahrgäste künftig die Smartphone-basierte Check-in/Check-out-Ticketing-Lösung von Fairtiq nutzen können. Im Gebiet des MVV mit der bayrischen Landeshauptstadt als Zentrum leben knapp drei Millionen Menschen.
Während einer zwei Jahre laufenden Pilotphase sollen neue Tarifmodelle entwickelt und im MVV getestet werden. Als Herzstück komme in München die App "FTQ Lab" zum Einsatz. Dabei handle es sich um einen Klon der Schweizer Fairtiq-App, aber mit der Besonderheit, dass sich die Nutzerzahl pro Testregion einschränken lasse. Dies sei nötig, da der MVV neue Tarife testen und optimieren wolle.
Mittlerweile werden laut Unternehmensangaben über die Fairtiq-App fast 500'000 Reisen pro Monat abgewickelt. Zu den Kunden des Berner Startups gehören Verkehrsbetriebe in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland. (kjo)

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