Gemeinden in Nidwalden und Obwalden neu Teil der IT-Strategie

5. Oktober 2021 um 07:00
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Die Kantone Nidwalden und Obwalden haben mit Vertretern der Gemeinden eine neue Informatikstrategie und -vereinbarung erarbeitet.

Ein gemeinsames Informatikleistungszentrum sowie eine gemeinsame Strategie der Kantone Nidwalden und Obwalden existiert seit bereits seit 12 Jahren. Allerdings waren die Gemeinden bis heute nicht daran beteiligt. Das soll sich jetzt ändern, wie die Kantone in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.
"Die Verwaltungen wollen sich der digitalen Transformation nicht entziehen", wird Maya Büchi, Vorsteherin des Finanzdepartements Obwalden, zitiert. Zusammenschlüsse zu grösseren Einheiten mit gemeinsamen Strategien und E-Government-Vorhaben würden immer wichtiger. Bisher hätten die Standardisierung von IT-Basisinfrastrukturen sowie von Fach- und Standardanwendungen nur schwer umgesetzt werden können.

Einheitliches und transparentes Beschaffungswesen

"Für die Zukunft ist es wichtig, dass bei digitalen Prozessen in der Verwaltung alle Behördenebenen abgedeckt sind und die Bevölkerung und Wirtschaft miteinbezogen werden", so der Nidwaldner Finanzdirektor Alfred Bossard. Damit könnten die Mehrfacherfassung von Daten sowie Medienbrüche vermieden werden.
Die neue gemeinsame Informatikstrategie und -vereinbarung soll die Entwicklung im Informatikbereich zwischen den beiden Kantonen, ihren Gemeinden sowie dem Bund koordinieren. Die Papiere enthalten einheitliche Regelungen, etwa für Informatikprojekte oder den Bezug von IT-Leistungen. Das soll zu nachvollziehbaren Entscheidungen führen, zum Beispiel bei Beschaffungen. Die Regierungen der Kantone Nidwalden und Obwalden bezeichnen die neue Informatikstrategie als Grundlage für zukünftige E-Government-Projekte.
Der Entwurf der Dokumente befindet sich in externer Vernehmlassung, die bis zum 23. Dezember 2021 dauert. Stellung beziehen dürfen Schulen, Gemeinden, politische Parteien und Behörden.

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