iPhone-Hacker haben es auch auf Android- und Windows-Nutzer abgesehen

3. September 2019, 12:05
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Der Hacker-Angriff auf iPhones, der vergangene Woche von Googles Security Team bekannt gemacht wurde, ist Berichten zufolge umfassender, als zunächst angenommen.

Der Hacker-Angriff auf iPhones, der vergangene Woche von Googles Security Team bekannt gemacht wurde, ist Berichten zufolge umfassender, als zunächst angenommen. Mehreren Insider-quellen von 'Forbes' und 'Tech Crunch' zufolge sind auch Google Android und Microsoft Windows betroffen.
Googles Security-Team Project Zero teilte vor dem Wochenende mit, dass iPhone Nutzer über mindestens zwei Jahre hinweg im Visier von Cyber-Angreifern waren. Der Besuch einer gehackten Website reiche aus, um sich zu infizieren.
Um in das Visier der Angreifer zu gelangen, reiche es "in einer bestimmten geografischen Region geboren zu sein oder Teil einer bestimmten ethnischen Gruppe zu sein", schreibt Google. Nun berichtet 'Forbes', dass die Hacker-Kampagne darauf angelegt sei, die PCs und Smartphones der uigurischen Volksgruppe in China zu infizieren und zu überwachen. Die Gemeinschaft werde seit langem von der chinesischen Regierung ins Visier genommen, weshalb auch die Regierung hinter dem Angriff vermutet wird.
Das Google-Team ging bei der Publikation der iOS-Exploits nicht auf Android und Windows ein. Es ist unklar, ob die Google-Forscher wussten, dass auch diese beiden Betriebssysteme betroffen sind. Eine Quelle sagte zu 'Forbes', Google habe nur die iOS-Exploits beobachtet.
Gegenüber 'Gizmodo' sagt Google, dass man "keine neuen Informationen zu veröffentlichen" habe. Microsoft schreibt auf Anfrage von 'Forbes': "Google Project Zero war in seinem Blogbeitrag sehr spezifisch, dass die kürzlich veröffentlichten Angriffe spezifische iPhone-Exploits verwendeten und sie haben uns keine ähnlichen Informationen offengelegt." Microsoft sei entschlossen, die gemeldeten Sicherheitsprobleme zu untersuchen. Sollten neue Informationen veröffentlicht werden, werde man entsprechende Massnahmen ergreifen, um den Schutz der Kunden zu gewährleisten.
In den Medienberichten wird nicht darauf eingegangen, um welche Android- und Windows-Schwachstellen es sich konkret handelt und ob und wie viele Nutzer tatsächlich betroffen sind. (kjo)

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