IT-Verbände: "Phönix" raschelt in der Asche

19. Oktober 2009, 15:50
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Die Schweizer Chefs von Microsoft und IBM heute Abend im Schweizer Fernsehen. Doch allzu konkretes zum Projekt eines Schweizer IT-Wirtschaftsverbands ("Phönix") werden sie nicht sagen können.

Die Schweizer Chefs von Microsoft und IBM heute Abend im Schweizer Fernsehen. Doch allzu konkretes zum Projekt eines Schweizer IT-Wirtschaftsverbands ("Phönix") werden sie nicht sagen können.
Das Schweizer Fernsehen greift heute Abend im Wirtschaftsmagazin 'Eco' die Probleme der Schweizer IT-Branche auf. Insbesonders wird es um die gefährliche Problematik des fehlenden Nachwuchses gehen.
'Eco' berichtet in einer Vorabmeldung zudem, was unsere geneigte Leserschaft seit fast einem Jahr weiss auf. "Im November" soll das Projekt "Phonix" einem breiteren Kreis vorgestellt werden, sagte Microsoft-Schweiz-Chef zu 'Eco' - konkreter wurde er aber nicht. Er wird heute Abend in dem TV-Magazin neben IBM-Schweiz-Chef Daniel Rüthemann auftreten.
Wer zahlt?
Tatsächlich muss das Projekt "Phönix", an dem man nun seit einem Jahr arbeitet, im November konkreter werden, soll der Vogel, der sich im Mythos einst aus der Asche erhob, je zum fliegen kommen. Entscheidend wird ein Meeting (eben im November) sein, in dem die Projektgruppe ihre Vorstellungen erstmals wichtigen Anbietern und Anwendern vorstellen wird und an dem auch konkrete Zusagen gerade was die Finanzierung eines solchen neuen, zentralen IT-Wirtschaftsverbands angeht, gemacht werden. Zudem müsste "Phönix" rasch mit konkreten Projekten losfliegen, soll er die gewünschte Sogwirkung auf die Branche entfalten. Ein solches, enorm wichtiges Projekt gibt es mit "IT-Berufsbildung 2015" und dem BBT unterstützt. Womit die potentiellen Gründungsmitglieder von "Phönix" bereits umrissen wären.
Dass 'Eco' die Chefs von Microsoft und IBM in der Schweiz als Vertreter der IT-Branche zum Interview bittet, zeigt übrigens in unseren Augen auf, wie wenig die Öffentlichkeit über sie weiss. IBM und Microsoft sind wichtige Player aber bestimmt nicht "die Branche." (Christoph Hugenschmidt)

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