Klara hat Schnittstelle zur GLKB und ambitionierte Pläne

11. November 2019 um 13:12
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Neu können KMU-Kunden der Glarner Kantonalbank (GLKB) ihre Zahlungsdaten per Knopfdruck aus der kostenlosen Klara-Buchhaltung ins E-Banking übertragen.

Neu können KMU-Kunden der Glarner Kantonalbank (GLKB) ihre Zahlungsdaten per Knopfdruck aus der kostenlosen Klara-Buchhaltung ins E-Banking übertragen. Dies teilt Klara mit. Auf Anfrage von inside-channels.ch bestätigt Klara, dass in absehbarer Zeit auch eine Schnittstelle zu Postfinance in Betrieb gehen werde.
Die zur Axon-Gruppe gehörende Klara bewegt sich in dem engen Online-Buchhaltungsmarkt für Kleinfirmen neben Bexio, Swiss21.org, Run my Accounts und dem deutschen Buchhaltungsbutler. Deren Geschäftsmodelle sind zwar unterschiedlich, doch die meisten setzen wie Klara mit einer Gratis-Software darauf, Geld von Dienstleistungspartnern wie eben Banken oder auch Versicherungen zu erhalten. Allerdings wird diese Linie nicht umfassend verfolgt. So verkauft Klara inzwischen ein Kassensystem und Online-Tools fürs Marketing und die Terminbuchung ist ebenfalls kostenpflichtig.
Welche Anbieter sich durchsetzen können, ist derzeit noch nicht entschieden. Während swiss21.org 50'000 Kleinfirmen bis 2020 gewonnen haben will, sind es bei Klara laut Businessplan 43'000 Kunden bis 2021. Das sind insofern ambitionierte Vorhaben, weil es heisst, dass allein diese beiden Anbieter jeweils etwa zehn Prozent aller Schweizer KMU für sich gewinnen wollen.
Derzeit, sagt Sprecherin Sabrina Calà, habe Klara rund 15'000 Kunden. Nicht zuletzt mit den KMU-Kunden der GLKB und demnächst weiteren der Postfinance könne das gesteckte Ziel erreicht werden, fügt sie an. Das ist insofern ein beachtlich, weil laut Axon-Gruppen-CEO Peter Delfosse im April 2018 erst rund 6000 Klara-Kunden verzeichnet worden waren. (vri)

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