Kobil gründet Schweizer Niederlassung

27. April 2006 um 09:17
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Der Identitätsmanagementspezialist kommt in die Schweiz.

Der Identitätsmanagementspezialist kommt in die Schweiz.
Kobil, der deutsche Spezialist für Produkte rund um das Identitätsmanagement hat gestern in Zug eine Niederlassung eröffnet, wie uns der Firmengründer und -Inhaber Ismet Koyun (Bild) heute mitteilte. Geleitet wird die hiesige Niederlassung, die vorerst zwei Leute beschäftigen wird, von Jens Albrecht, gleichzeitig Chef des ebenfalls in Zug beheimateten Kobil-Partners insinova.
Kobil will in der Schweiz aktiver werden, so Koyun zu inside-channels.ch, und bestehende Kunden – dazu gehören zum Beispiel die UBS oder die Basler Versicherungen – direkter betreuen. Ausserdem will man – versteht sich – auch neue Kunden gewinnen. Der Vertrieb werde aber weiter indirekt über Channelpartner und die beiden bestehenden Distis Boll Engineering und eSeSIX gehandhabt.
Identitätsmanagement ist im Security-Bereich zwar schon seit längerer Zeit ein Thema: Der Markt hat aber in letzter Zeit durch Entwicklungen wie Mitarbeitermobilität, E-Banking (Phishing!) usw. und Anliegen wie Single-Sign-On oder Compliance einen neuen Aufschwung genommen.
Kobil Systems beschäftigt heute rund 60 Mitarbeitende, der Hauptsitz befindet sich in Worms. Das Unternehmen wurde bereits 1986 gegründet und stellt damit sozusagen ein Urgestein auf dem Indentity-Management-Markt dar. Der energische Firmengründer verfolgt aber auch weiterhin ehrgeizige Ziele. Kobil, so glaubt er, könnte eines Tages die "RSA Europas" werden. Seiner Meinung nach hat Kobil einen "grossen technologischen Vorsprung" gegenüber der Konkurrenz und das "mit Abstand" vollständigste Produktportfolio im Bereich Identitätsmanagement, von der Serversoftware über PKI-Clientsoftware, Kartenleser oder Einmal-Passwortgebern bis zur Smart Card-Reader/USB-Stick-Kombination "mIDentity". (Hans Jörg Maron)

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