Microsoft lässt (HP-)Partner verhungern

24. März 2006, 16:17
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Und hier noch unsere Freitagabend-Nachricht

Diese leckeren Fische gab es an der Partner-Party. Aber wo?
Momoll - die Partner-Party am ersten Tag der Microsoft / HP / Orange-Veranstaltung "x.days" in Interlaken war lustig. Man traf ein bisschen Prominenz und viele, viele alte Bekannte aus dem Channel. Interessant wie immer die Beantwortung der Frage "wer mit wem?". Scheinbar einträchtig sassen da die HP-Channel-Leute Gaby Meinhard und Andrej Golob mit ihrem scharfen Kritiker Karl Hoppler von Bison Systems am gleichen Tisch. Sie hatten sich einiges zu sagen.
(Nicht wirklich) vermisst haben wir hingegen das traditionelle "Whiskey bis zum Umfallen (des Reporters) trinken" mit den Microsoft-LARs. Man raunte dem Schreibenden zwar einen Geheimtreffpunkt (Mitternacht an der Bar des Viktoria Jungfrau) zu, doch dort fanden wir dann nur wenige LARs, dafür einen Ex- und ein paar Journalisten, und vor allem gab es keinen, der den Abschluss seines letzten Mega-Deals mit ein paar Flaschen 200-jährigem Malzgetränk feiern wollte.
"Scramble!"
Dass man sich im Flugzeughangar des stillgelegten Militärflughafens Interlaken befindet, wurde einem an der x.days-Partner-Party spätestens schmerzlich bewusst, als erstmals die Sirene, sehr wahrscheinlich das Wecksignal für einen Schnellstart der Jets bei einem bevorstehenden Luftangriff mit Nuklearwaffen, ertönte. Es dauerte lange, bis die Serviceleute den Schalter fanden und den monströsen Lärm stoppten. Wer allerdings hoffte, die Sirene sei das Signal zur Erstürmung des Buffets, sah sich und seinen knurrenden Magen getäuscht. Denn es gab kein Buffet sondern das Essen wurde von charmanten Interlakerinnen serviert - oder eben nicht.
Das Problem mit der stockenden Food-Supply-Chain der Microsoft-Organisation war weniger der Hunger, als dass der Alkohol-Nachschub glänzend klappte. So dass die interessanten Gespräche ("Wie überlebt ein mittelgrosser VAR angesichts von "Software-als-Service" von Microsoft?") an unserem Tisch immer stockender und auch ein bisschen wirr wurden.
Seit Montag grübeln wir über die Frage, ob der kleinen organisatorischen Schwäche von Microsoft eine symbolische Bedeutung zuzumessen ist. Was wollte Microsoft all den Resellern, Integratoren, Software-Entwicklern und Distis sagen? "Trinkt so lange Ihr könnt - für's Essen reicht die Marge nicht?". (Christoph Hugenschmidt)

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