Migros Bank lanciert "doppeltes" E-Banking-Security-System

17. Januar 2008, 15:51
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Cyber-Attacken, insbesondere --http://www.

Cyber-Attacken, insbesondere die heimtückischen "Man-in-the-middle"-Angriffe, sind heute eine der grössten Sorgen der E-Banking-User. Die Migros Bank lanciert nun eine neue Sicherheitstechnologie, um sich und seine Kunden gegen diese und weitere Security-Probleme zu schützen.
Das neue System löst das bestehende, zweistufige Login-Verfahren ab, bei welchem die Identifikation des Benutzers über eine Zusatzcode-Karte oder die "M-Card smart" erfolgt.
Die von der deutschen Firma Kobil stammende neue Technologie beruht auf zwei Komponenten: Einer Chipkarte mit PIN-Code und einem USB-Stick mit einem sicheren Browser. Auf dem USB-Stick, der sämtlichen Benutzern des "M-BancNet" gratis zur Verfügung gestellt wird, ist ein speziell für die Migros Bank konzipierter Browser installiert. Der Browser startet das Migros-Online-Banking-System, ohne dass der auf einem PC vorhandene normale Browser involviert ist. Durch diese Trennung von den übrigen Internetprogrammen auf dem Computer, so die Migros Bank und Kobil, sei das System vor Attacken aus dem Internet "maximal" geschützt.
Die zweite Komponente, die Chipkarte im SIM-Format, enthält ein kundenspezifisches PKI-Zertifikat. Der USB-Stick ist nur funktionsfähig, wenn die Chipkarte darin eingelegt wird. Ausserdem muss der Kunde beim Einloggen ins E-Banking-System noch einen persönlichen PIN-Code eintippen. (hjm)

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