MOS-Tangram und Ramco beenden Partnerschaft

16. Februar 2007, 10:37
  • business-software
image

MOS-Tangram wird seine Versandhandelslösung nicht weiter auf Ramcos "VirtualWorks"-Plattform entwicklen. Ramco spricht trotzdem von "einem der besten Geschäftsjahre".

MOS-Tangram wird seine Versandhandelslösung nicht weiter auf Ramcos "Virtual Works"-Plattform entwicklen. Ramco spricht trotzdem von "einem der besten Geschäftsjahre".
"MOS beendet die Partnerschaft mit Ramco" heisst es kurz und bündig auf der Webseite des Aargauer Softwareherstellers MOS-Tangram. Über die Gründe für das plötzliche Ende der Partnerschaft darf gerätselt werden. Weder Ulrich Kuratli von MOS noch Ramco-Sprecher Lars Frutig wollten sich dazu äussern. Kuratli bestätigte einzig, dass der Vertrag mit Ramco "rückgängig gemacht wurde."
Erst vor einem Jahr hatte MOS-Tangram angekündigt, man wolle eine neue Generation des Mail-Order-Systems MOS-LiNK auf der Basis von Ramcos Entwicklungs-Plattform VirtualWorks bauen. Nun wollen die Aargauer ihre komplexen Lösungen für Versand-, Einzel- und Grosshandel, die zu 95 Prozent ausserhalb der Schweiz eingesetzt werden, "sanft" in eine neue Umgebung migrieren, wie Kuratli sagt.
Trotz MOS und Kardex: Ramco spricht von gutem Geschäftsjahr
MOS ist nach Kardex bereits der zweite Schweizer Ramco-Kunde, der aus einem Vertrag aussteigt.
Trotzdem ist die Basler Niederlassung des indischen Software-Konzerns nach eigenen Angaben in Europa gut unterwegs. Der Entscheid von MOS habe keinen Einfluss auf die Positionierung von Ramco im Schweizer Markt, so Frutig. "Zahlreiche mittelständische und international ausgerichtete Unternehmen in den deutschsprachigen Ländern, wie etwa HERO / Schwartau, Dobi Inter AG, ETA SA, Air Lloyd, Ciba Spezialiätenchemie u.a. sowie weltweit mit CitiBank, Air Freight Logistics, PHI, Chartered Semiconductors, Toyal, AVT McCormick, Commerce Bank, etc. beweisen, dass wir mit dem prozessorientierten Lösungskonzept, das Software als Webservice zur Verfügung stellt, eindeutig richtig positioniert sind," so Frutig in einem Mail an inside-it.ch.
Das laufende Geschäftsjahr 2006 - 2007 werde "eines der besten" sagt Frutig. (Christoph Hugenschmidt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Zurich wechselt in die AWS-Cloud

Bis 2025 sollen bei der Versicherung rund 1000 Anwendungen auf AWS migriert werden. Damit will Zurich 30 Millionen Dollar im Jahr sparen können.

publiziert am 31.1.2023
image

Kritik an Oracles neuem Lizenzierungsmodell

Experten warnen davor, dass das neue Abonnement mit einer Abrechnung pro Person zu einem "steilen Anstieg der Kosten für Java" führen könnte.

publiziert am 30.1.2023
image

Aktivistischer Investor steigt mit Milliarden bei Salesforce ein

Beim SaaS-Anbieter könnte es noch turbulenter werden: Die aktivistische Investment­firma Elliott Management beteiligt sich mit mehreren Milliarden Dollar an Salesforce.

publiziert am 25.1.2023
image

Neues Servicenow-Partnerprogramm: "Revolution? Eher Evolution"

Servicenow stellt sein Partnerprogramm umfassend neu auf. Karl-Heinz Toelkes, Partnerverantwortlicher Zentraleuropa, äussert sich zu den Plänen in der Schweiz.

publiziert am 24.1.2023