Nun also doch: BIT-Chef Marius Redli geht

1. November 2010 um 16:08
  • e-government
  • informatik
image

Noch kein Nachfolger.

Noch kein Nachfolger.
Der langjährige Direktor des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT), Marius Redli, hat für nächstes Jahr seinen Rücktritt bekannt gegeben. Dies hat das Eidgenössische Finanzdepartement soeben mitgeteilt. Redli werde seine langjährige Erfahrung und sein grosses Fachwissen weiterhin in geeigneter Form zur Verfügung stellen, heisst es in einer Medienmitteilung. Noch heute Morgen sagte eine BIT-Sprecherin auf Anfrage von inside-it.ch, ein entsprechender Bericht der Zeitung 'Sonntag' entspreche nicht der Wahrheit. Die Sprecherin bekräftigt nun auf erneute Anfrage ihre Aussage: Es sei überhaupt nicht so, dass Redli von Hans-Rudolf Merz entlassen worden sei. Vielmehr habe nun ein Generationenwechsel stattgefunden.
Wie auch immer. In einem E-Mail an alle BIT-Mitarbeitenden, das ein Kommentator auf inside-it.ch platziert hat, schreibt Redli unter anderem: "Ich habe aus Fehlern gelernt und nie gab es Situationen, aus denen ich keinen Ausweg gefunden hätte. Auch wenn mein, Ihr, unser Engagement mit viel Arbeit verbunden war, sind Sie und das BIT mir über die Jahre ans Herz gewachsen." Einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Redli gibt es noch nicht. Die Stelle "Direktorin/Direktor BIT" werde zu gegebener Zeit zur Wiederbesetzung ausgeschrieben, schreibt das Finanzdepartement in der Mitteilung. Der genaue Zeitpunkt der Amtsübergabe sei noch zu bestimmen.
Marius Redli hat das BIT seit seiner Gründung 1999 geführt und zu einem der fünf grössten Informatik-Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz ausgebaut. Das BIT erbringt heute die Informatikleistungen für vier Departemente und teilweise für die ganze Bundesverwaltung. Es beschäftigt 1200 Mitarbeitende und erbringt Leistungen im Umfang von über 400 Millionen Franken. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Pully erneuert seine Rechenzentren

Die Waadtländer Gemeinde ersetzt ein RZ. Auch die komplette restliche Infrastruktur soll durch die Firma Darest Informatic erneuert werden.

publiziert am 16.7.2026
imageAbo

DV Bern erneuert Fallführungssystem für 15 Millionen

Das kantonale Amt für Sozialversicherungen will sein Fallführungssystem "Evok" erneuern. Der bisherige Partner DV Bern hat für 15,8 Millionen Franken den Zuschlag bekommen.

publiziert am 16.7.2026
imageAbo

Basel-Land will Gever-Lösung neu ausschreiben

Der Kanton will seine Geschäftsverwaltungssoftware neu ausschreiben. Hintergrund sind strategische Weiterentwicklungen beim Lieferanten und beschaffungsrechtliche Vorgaben.

publiziert am 15.7.2026
imageAbo

16 Kantone wollen Geres-Applikation erneuern

Die Ge­res-Com­mu­ni­ty sieht das Le­bens­en­de der Re­gis­ter­har­mo­ni­sie­rungs­lö­sung na­hen. Da­her wird in ei­ner Aus­schrei­bung ein Ent­wick­ler oder Lie­fe­rant ei­ner neu­en Soft­ware ge­sucht.

publiziert am 14.7.2026