Oracle mietet für Innovationsteam ein Stockwerk im Prime Tower

17. April 2018, 15:28
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Oracle Schweiz hat für ein neues Innovationszentrum im Zürcher Prime Tower ein ganzes Stockwerk gemietet.

Oracle Schweiz hat für ein neues Innovationszentrum im Zürcher Prime Tower ein ganzes Stockwerk gemietet. Heute wurden die repräsentativen Räumlichkeiten im 17. Stock des Hochhauses eingeweiht. Künftig sollen hier rund 50 Personen forschen und wirken, wie Thomas Würthinger, Leiter des Oracle Labs, an einem Presseanlass mitteilte.
Das Lab wird etwa die Hälfte des Platzes einnehmen, während auf der übrigen Fläche im "Smart Innovation Center" vor allem Projekte für Kunden präsentiert und mit diesen entwickelt werden sollen. Die Kunden könnten hier die neusten Technologien anwenden und die Räume als Begegnungsstätte nutzen, sagte Hanspeter Kipfer, Schweiz-Chef von Oracle.
Damit öffnet in Zürich das grösste Zentrum des aus der Sun-Labs-Übernahme entstandenen Innovationsabteilung des amerikanischen Soft- und Hardware-Riesen seine Pforten. Weltweit zählt diese rund 300 Personen. Für den Zürcher Standort werden keine neuen Leute angestellt, sondern die bestehenden Kräfte konzentriert.
Der Standort sei sehr bewusst gewählt: Nicht nur sei die Anbindung hervorragend, auch der Austausch mit der Forschung sei hier gewährleistet. Ein Ziel der neuen Einrichtung sei dann auch der Transfer von Technologien aus der Forschung in "die Realität", so Würthinger. Ausserdem gebe es in der Limmatstadt viel Expertise in den gewünschten Bereichen.
Zwischen Datenbank und Internet-of-Things
Besonderes Augenmerk wird im Oracle-Büro im Prime Tower auf den Technologien Internet-of-Things, künstliche Intelligenz und Blockchain liegen, wie Kipfer betont. Entsprechende Projekte wurden heute präsentiert: Von der Analytics-Anwendung inklusive VR-Erlebnis für die Industrie 4.0 bis zur cloudbasierten KI-Lösung für den Einzelhandel zeigte Oracle sechs seiner Innovationsvorhaben.
Der Fokus der im Oracle Labs angestellten Forscher umfasst unter anderem die Bereiche Datenbank, Programmiersprache, Machine Learning, Security und Skalierbarkeit.
Rund 20 Wissenschafter arbeiten an GraalVM, das damit in Zürich das weltweit grösste Team zählt und das gewichtigste einzelne Projekt im neuen Zentrum ist. Die Mission dieses Teams sei es, dass Entwickler nicht mehr die spezifische Sprache einer Datenbank lernen müssten, sondern verschiedene Programmiersprachen in verschiedenen Datenbanken nutzen könnten, so Lucas Braun, Senior Member des Teams. Global sind rund 60 Leute damit beschäftigt, die Open-Source-Lösung zu entwickeln. (ts)

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