Um Banken dabei zu unterstützen, Digitalisierung und Operational Excellence in ergebniswirksame Innovationen zu verwandeln, hat das Beratungsunternehmen Q_Perior Steffen Lentz als Associate Partner angeheuert. Der Wirtschaftsinformatiker werde eine neue Abteilung "Fintech & Digital Banking" aufbauen und sie operativ leiten, heisst es in einer Mitteilung.
Als Grund für den Aufbau wird darauf verwiesen, dass Fintechs die Branche mit neuen Technologien und Serviceangeboten in grossen Schritten umgekrempelt haben. "Durch das Aufbrechen von Wertschöpfungsketten bringen sie klassische Banken zunehmend in Zugzwang", heisst es bei Q_Perior weiter.
Es reiche nicht mehr, unter Digitalisierung nur die Automatisierung von alten Prozessen zu verstehen. Man müsse verstehen, dass es sich hier nicht nur um einen Sturm, sondern um eine Klimaveränderung handle. Die komme zwar "scheinbar langsam, aber sehr stetig und wird nachhaltige Auswirkungen haben", wie Lentz erklärt.
Für die Finanzdienstleister gehe also darum, die eigene Positionierung zu schärfen, innovative Angebote zu lancieren, effiziente Infrastrukturen zu schaffen und ein intelligentes Sourcing zu betreiben. Um das zu erreichen, wolle man ihnen in der Findungsphase und der darauffolgenden Umsetzung beratend zur Seite stehen, erklärt Lentz seine künftigen Aufgaben. Das Potenzial von Q_Perior sieht er darin, möglichen Kunden zu helfen, die "richtige Kombination aus Kundenzentrierung, sinnvollen Technologien und skalierbaren Organisationen" zu finden.
Lentz hat laut Linkedin-Profil seine Karriere 1993 als Software-Entwickler bei Gevas gestartet, arbeitete dann beim SAP-Berater Itelligence und wechselte 2002 zu Zühlke. 2010 ging er als Projektmanager zur Credit Suisse und 2014 zum Banken-Software-Spezialisten Finnova. Ab 2016 arbeitete Lentz dann bei den Fintechs
Flynt Bank und Move Digital als CTO. Nach einem Jahr als selbständiger Berater ist er nun zu Q_Perior gestossen.