Rekord: 2019 wurden schon fast 4000 Fälle von Datendiebstahl registriert

16. August 2019, 13:59
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Mit halsbrecherischem Tempo entwickeln sich die Diebstähle von Daten.

Mit halsbrecherischem Tempo entwickeln sich die Diebstähle von Daten. Das schreiben die Sicherheitsspezialisten von Based Security in ihrem jüngsten Risiko-Report. In den letzten sechs Monaten habe man 3813 Vorfälle gezählt und damit ein Rekordhoch registriert. Besonders auffällig sei der Zuwachs um 54 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 gewesen. Hielten sich die Zuwächse von 2016 mit rund 2300 Vorfälle bis 2018 mit 2475 Vorfällen noch in Grenzen, sind sie jetzt regelrecht explodiert.
Kaum anders sieht es laut dem Report bei den erbeuteten Datensätzen aus, die sich inzwischen auf 4,1 Milliarden Records summiert haben, was einem Plus von 52 Prozent entspricht. Bisher seien nur 2017 mit über 6000 Records mehr Datensätze gestohlen worden. Betroffen waren zu gut 84 Prozent Unternehmen. Bei der öffentlichen Verwaltung seien rund 13 Millionen Datensätze entwendet worden.
Die Einbrüche seien überwiegend (89 Prozent) von aussen erfolgt, acht Prozent seien auf Insider zurückzuführen und ein Prozent der Eindringlinge sei nicht identifiziert, heisst es in dem Report. Ganz oben auf der Liste der Diebe steht das Erbeuten von E-Mails (70,5 Prozent) an zweiter Stelle Passwörter (64,2 Prozent). Die Angriffe würden zumeist via Hacks geführt, deutlich weniger oft mittels Skimming, Viren oder E-Mails. (vri)

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