Ricoh will ins PC- und Netzwerk-Geschäft

2. September 2011, 12:22
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Der Walliseller Printing-Dienstleister baut Service-Portfolio und Mitarbeiterbestand aus.

Der Walliseller Printing-Dienstleister baut Service-Portfolio und Mitarbeiterbestand aus.
Der Walliseller Output-Dienstleister Ricoh, der aus der Zusammenlegung von Celltec, Lanier, Danka und Infotec entstanden ist, baut aus. Anfang Jahr beschäftigte Ricoh in der Schweiz 465 Mitarbeitende, heute sind es 475 und Ende Jahr sollen es 495 sein, wie Ricoh-Marketing-Chef Marcel Alini auf Anfrage in einem E-Mail schreibt.
Die zusätzlichen Leute braucht Ricoh für den Einstieg in den PC- und Netzwerk-Markt. Dort bietet der Dienstleister neu Services wie Überwachung und Management von Servern, PC-und Peripherie-Flotten und Netzwerken an. Wie Alini schreibt, richtet man sich mit dem Angebot primär an KMU und konkurrenziert so die eigenen Partner nicht.
Ebenfalls ausbauen will der Druck- und Kopierspezialist das Business mit Dokumenten-Management-Lösungen und -Dienstleistungen.
Vom Canon-Océ-Deal profitiert?
Vor einem Jahr sagte Ricoh-Schweiz-Chef Stefan Ammann profitieren zu können. Dies sei so eingetroffen, schreibt Alini. Ricoh habe "viele Fachspezialisten" gewinnen und einige Systemintegratoren als Partner rekrutieren können. Namen nennt er allerdings nicht.
CO2-Reduktion als Service
Diese Woche kündete Ricoh zudem eine neue Dienstleistung an. Mit dem "Ricoh Sustainability Programm" können Firmen TCO (Total Cost of Ownership) und CO2-Emission analysieren und sich Empfehlungen erarbeiten lassen. Weiter kann man ein System zentral überwachen und mit festgelegten Zielen in Sachen Kosten und CO2-Produktion vergleichen lassen.
Damit können Firmen gemäss dem Anbieter die Gesamtkosten für die Output-Produktion um einen Viertel reduzieren und den Energieverbrauch sogar um über 35 Prozent einschränken. (Christoph Hugenschmidt)

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