Roboterfirma sucht mensch­liches Gesicht und zahlt 130'000 Dollar dafür

22. Oktober 2019, 15:43
  • fintech
image

Die britische Firma Geomiq hat einen ungewöhnlichen Aufruf gestartet: Gesucht ist ein "nettes und freundliches" Gesicht einer echten Person, das der Firma zur Verfügung gestellt werden soll.

Die britische Firma Geomiq hat einen ungewöhnlichen Aufruf gestartet: Gesucht ist ein "nettes und freundliches" Gesicht einer echten Person, das der Firma zur Verfügung gestellt werden soll. Konkret will Geomiq das Gesicht bei humanoiden Robotern verwenden, die in Zusammenarbeit mit einer nicht genannten Firma entwickelt werden.
Die Firma zahle 130'000 US-Dollar, um das Gesicht eines Menschen lizenzieren zu können. Das bedeute auch, dass das Gesicht der ausgewählten Person auf potenziell tausenden von Robotern weltweit reproduziert werde.
Über den Produzenten des Roboters gibt Geomiq keine Informationen bekannt, ausser dass es die Roboter "State of the Art" und seit fünf Jahren in Arbeit seien. Nächstes Jahr sollen sie – als Begleiter für Senioren – in Produktion gehen.
Wer sein Gesicht zur Verfügung stellen möchte, kann sich über Geomiq bewerben. Personen, die es in die engere Auswahl schaffen, wolle man auch mehr Informationen liefern. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

UBS baut ihr digitales Angebot aus

Mit der rein digitalen Sortimentslinie Key4 will die Grossbank vor allem Neukunden gewinnen. Man fahre aber keine Neobanken-Strategie.

publiziert am 19.5.2022
image

Payment-Startup Klarpay sichert sich 3 Millionen Franken

Nach einer Finanzierungs­runde will das Finma-lizenzierte Fintech das Wachstum vorantreiben.

publiziert am 17.5.2022
image

Finnova kauft Fintech Contovista

Viseca verkauft das Vorzeige-Fintech an Finnova. Der Banken­software-Hersteller will mit Contovista sein Data-Analytics-Know-how und -Portfolio stärken.

publiziert am 16.5.2022
image

Open Banking: Offene APIs reichen nicht

Das Thema Open Banking wird laut der aktuellen IFZ-Studie vielfach zu isoliert betrachtet und deshalb unterschätzt.

publiziert am 13.5.2022 1