Aufgrund wachsender gesundheitlicher Bedenken und der Auswirkungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus sagt SAP die Konferenz SAP NOW in Basel ab. Die Veranstaltung hätte nächste Woche am 10. und 11. März stattfinden sollen. SAP bedauere den Entscheid, heisst es in einem Statement, und man prüfe derzeit alternative Veranstaltungsformate.
Swiss E-Government Forum hat Bewilligung erhalten
Das Swiss E-Government Forum hingegen werde wie geplant am 3. und 4. März stattfinden, teilt der Veranstalter mit. Die Behörden hätten grünes Licht für die Durchführung gegeben.
Allerdings verlange der Kanton Bern von den Organisatoren einer Veranstaltung mit unter 1000 Teilnehmenden eine Bestätigung aller Besucher, dass sämtliche Anwesenden in der Schweiz oder dem Fürstentum Lichtenstein wohnhaft sind, und sich in den letzten zwei Wochen nicht in Risikogebieten aufgehalten haben. Zu diesen gehören in Europa die Regionen Lombardei, Piemont und Venetien sowie international China, der Iran, Südkorea und Singapur. Besucher müssten dies beim Eingang mit ihrer Unterschrift bestätigen. Es könne somit zu Verspätungen beim Einlass kommen, schreibt das Team des E-Government Forums.
Fintech 2020 findet statt
Ebenfalls wie geplant stattfinden soll die Fintech 2020, das sechste Fintech-Forum der 'Finanz und Wirtschaft', wie uns der Veranstalter sagt. Der Event (Medienpartner und Co-Moderation inside-it.ch) findet am 12. März im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon statt und Interessierte
können sich noch anmelden.
HP verschiebt Partnerkonferenz in Kalifornien
Die jährliche Partnerkonferenz von HP, "Reinvent 2020" wurde ebenfalls wegen Bedenken wegen des Coronavirus verschoben. Die Veranstaltung hätte zwischen dem 24. und 26. März in Kalifornien stattfinden sollen. Man prüfe nun einen Termin im September, so die Informationen auf der Website. In den Sommer verschoben wird auch die Spieleentwickler-Konferenz GDC, deren Durchführung Mitte März in San Francisco geplant war.
Keine Geschäftsreisen und ein infizierter Zoogler
Viele Unternehmen haben mitgeteilt, dass sie Geschäftsreisen auf ein Minimum reduzieren wollen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern. Dazu gehören etwa Amazon und Google. Google hindere Mitarbeitende daran, nach Italien, Iran, Japan und Südkorea zu reisen, berichtet 'Business Insider'. Amazon fordert die Mitarbeiter auf, alle nicht zwingend notwendigen Reisen zu verschieben, bestätigte ein Sprecher gegenüber 'The Verge', was auch Inlandsreisen innerhalb der USA einschliesse. Zuvor hatten beide Unternehmen Mitarbeiterreisen nach China gestoppt und Google hat Ende Januar seine Büros in China vorübergehend geschlossen.
Ein Google Mitarbeiter in Zürich habe sich mit dem Coronavirus infiziert, bestätigt das Unternehmen
gegenüber 'The Verge'. Die Person sei für eine "begrenzte Zeit, bevor sie Symptome hatte" im Zürcher Büro gewesen.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am 1. März 2020 per 17.30 Uhr 24 bestätigte Fälle in der Schweiz. Die Gesundheitsbehörden würden enge Kontaktpersonen jeweils benachrichtigen.