Schweizer Konsumenten begrüssen Digitalisierung im Kleingewerbe

21. Juli 2020 um 09:00
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Eine Umfrage zeigt, dass viele Konsumenten auf Onlinekäufe, kontaktloses Bezahlen und Hauslieferdienste nicht mehr verzichten möchten.

Dank Digitalisierung konnten viele kleine Geschäfte und Gewerbetreibende trotz Lockdown ihre Tätigkeit zumindest teilweise weiter ausüben. Wie eine Umfrage von Localsearch zeigt, möchte ein Drittel der befragten Schweizer Konsumenten inzwischen auf Hauslieferdienste, die viele kleine Läden und Gewerbler während der Corona-Krise erstmals angeboten haben, nicht mehr verzichten.
Einen wahren Höhenflug erlebte das kontaktlose Bezahlen, das fast überall auch für Kleinstbeträge möglich wurde. 59% der Umfrageteilnehmer wünschen sich, in kleinen Geschäften auch weiterhin kontaktlos bezahlen zu können. Eine Mehrheit der Befragten (52%) nutzt die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens seit dem Lockdown häufiger als zuvor.
Überdurchschnittlich beliebt ist das kontaktlose Bezahlen bei den 16- bis 29-Jährigen.
Vor der Corona-Krise erledigten laut der Umfrage lediglich 13% ihren Routine-Haushaltseinkauf oder einen Teil davon mindestens einmal pro Woche online. 33% taten dies einmal pro Monat und 54% selten bis nie. Inzwischen kauft jeder vierte Konsument nach eigenen Angaben Artikel des täglichen Bedarfs häufiger online als vor dem Lockdown.
46% der Umfrageteilnehmer meinen, dass sich die Bevölkerung als Folge der Krise bewusst für den Einkauf in lokalen Geschäften und bei lokalen Produzenten entscheidet. Allerdings geben nur 27% an, tatsächlich vermehrt bei lokalen Anbietern einzukaufen.
Für die Localsearch-Studie wurden 705 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt.

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