Suse lässt OpenStack sausen

9. Oktober 2019, 11:40
  • technologien
  • suse
image

Der Open-Source-Anbieter Suse wird in Zukunft keine neuen Versionen von Suse OpenStack Cloud mehr entwickeln und den Verkauf seiner OpenStack-Version einstellen.

Der Open-Source-Anbieter Suse wird in Zukunft keine neuen Versionen von Suse OpenStack Cloud mehr entwickeln und den Verkauf seiner OpenStack-Version einstellen. Dies schreibt Michael Miller, der Chef der Abteilung Unternehmensentwicklung und strategische Allianzen in einem Blogpost.
Selbstverständlich, so Miller, werde Suse den Support für betroffene Kunden und Partner weiterhin leisten, so lange ihre bestehenden Abonnemente noch laufen. Auch werde man beim Übergang zu Alternativen helfen.
Laut Miller will Suse durch diesen Schritt Ressource freimachen, um sich vermehrt auf die Bereiche Application Delivery, DevOps und Kubernetes zu konzentrieren. Der Fokus liege dabei auf den Produkten Cloud-Application-Plattform und CaaS-Plattform.
In der OpenStack-Community macht man sich wegen dem Schritt von Suse keine Sorgen, berichtet 'ZDnet'. Mark Collier, der COO der OpenStack Foundation, sieht den Schritt von Suse als einen Teil der natürlichen Konsolidierung unter den Anbietern. Auf die Nachfrage und das Marktwachstum werde diese Konsolidierung keine Auswirkungen haben. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Konsortium fordert digitalen Impfausweis

Mehrere Gesundheitsorganisationen haben zusammen ein Konzept vorgestellt, wie ein sicheres elektronisches Impfdossier entwickelt und ans EPD angeschlossen werden könnte.

publiziert am 24.5.2022
image

Bund löst Suse mit Red Hat ab

Die aktuelle Lösung wird eingestellt und laut BIT fehlt ein geeignetes Nachfolgeprodukt von Suse. Der Zuschlag von bis zu 16 Millionen Franken geht freihändig an IBM.

publiziert am 24.5.2022
image

Whatsapp putzt sich für Unternehmen heraus

Whatsapp entwickelt seine API weiter und will es Unternehmen leichter machen, den Dienst zu nutzen.

publiziert am 20.5.2022
image

Podcast: Kostenpflichtiges Replay-TV ist wie lineares Fernsehen

In dieser Ausgabe von "Die IT-Woche" sagen wir, warum kostenpflichtiges Replay-TV falsch ist. Zudem erklären wir den gemeinsamen Tarif G12 und was dahintersteckt.

publiziert am 20.5.2022