Unblu geht in die USA und launcht eigenen Messenger

24. Januar 2018 um 14:30
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Seit November ist Unblu in Grossbritannien präsent, nun wollen die Basler richtig abheben: Rechtzeitig zum 10jährigen Jubiläum wollen sie in Kürze eine erste US-Niederlassung in New York eröffnen.

Seit November ist Unblu in Grossbritannien präsent, nun wollen die Basler richtig abheben: Rechtzeitig zum 10jährigen Jubiläum wollen sie in Kürze eine erste US-Niederlassung in New York eröffnen. Im Februar beginnt die Umsetzung des Plans.
Dies bestätigt Unblu-CEO Luc Haldimann auf Anfrage von inside-it.ch. Man habe schon zwei US-Kunden, aber musste diese bislang remote betreuen. Unblu bietet eine eigene Lösung, die erst Co-Browsing umfasste und heute als Omnichannel-Lösung für Customer Engagement und Collaboration auf dem Markt ist.
Ermutigt durch die ersten Erfolge in USA und kombiniert mit der Unterstützung durch Innosuisse (frühere KTI) glaubt man, sich von der Wall Street zur Westküste der USA vorarbeiten zu können.
Im Gepäck haben die Basler zweierlei: Der nun klare Fokus, den Unblu in der Finanzbranche gefunden hat, ist das Eine. Konkret finden sich 80 Banken unter den rund 100 Unblu-Kunden als Referenzen. Zu den offiziell genannten Kundennamen gehören UBS, Barclays oder Deutsche Bank.
Das zweite neue Argument für potentielle US-Kunden ist ein neues Feature, das in Kürze gelauncht wird: ein inhouse entwickelter Secure Messenger. "Der Secure Messenger soll eine sichere Alternative zu Whatsapp für die Banken sein", erklärt Haldimann. Der Messenger dient als Ergänzung zur bestehenden Unblu-Suite, welche bis anhin synchrone Kanäle umfasste, nämlich Co-Browsing, Live-Chat, Telefon und Video-Call.
Via den neuen Messenger kann ein Bankberater mit einem authentifizierten Nutzer asynchron und ohne Ende kommunizieren wie bei Whatsapp auch. Er kann auch Files sharen und auf Live-Kommunikation umschalten. Der Bankberater nutzt die Unblu-Suite wie gewohnt (die sowieso in die Banken-Infrastruktur integriert ist).
Der Bankkunde seinerseits kann via Web-App oder native Mobile App kommunizieren. Drittpartei-Apps, explizit erwähnt wird der in China äusserst beliebte WeChat-Messenger, können via Rest API ebenso integriert werden.
Gedacht ist dieser Kanal primär für High-End-Beratungen. Damit diese auch compliant ablaufen können, werden die Dialoge samt Bildern und CSS mit einem so genannten "Secure Flow Manager" aufgezeichnet und gespeichert, ohne dass sie nachträglich manipuliert werden können. Alle allfälligen Fragen rund um GDPR und Mifid 2 seien technologisch gelöst in einer "100 Prozent sicheren Umgebung", verspricht Unblu. (Marcel Gamma)

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