Uni Bern lädt zur 6. IT-Beschaffungs­konferenz

29. Juni 2017, 12:34
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Am 15.

Am 15. August findet die mittlerweile sechste IT-Beschaffungskonferenz in Bern statt. Auch in diesem Jahr werden die IT-Beschaffungen des Bundes aus politischer, juristischer, operativer und technologischer Sicht behandelt. Die von der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Uni Bern organisierte Konferenz richtet sich einerseits an Beschaffende sowie andererseits an Anbieter und Berater, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Das Eröffnungsreferat hält Regula Rytz, die als ehemalige Baudirektorin der Stadt Bern und heutige Nationalrätin über den aktuellen Stand der parlamentarischen Diskussion der Beschaffungsgesetz-Revision informieren wird. Im Anschluss an die politische Perspektive beleuchten der Direktor des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL), Pierre Broye, zusammen mit Bruno Gygi, Leiter Kompetenzzentrum Beschaffungswesen Bund (KBB), die Chancen und Herausforderungen des neuen Gesetzes aus der Sicht einer zentralen Vergabestelle des Bundes. Aus technologischer Sicht führt Andreas Amsler von Liip in die Möglichkeiten von Micro-Services ein, mit denen komplexe Anforderungen in IT-Projekten umgesetzt werden können.
Auf die Referate folgen Fachsessions unter anderem zu den Grundsätzen von IT-Beschaffungen, Sourcing-Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung sowie über die Reduktion von Hersteller-Abhängigkeiten. Es gibt eine Session auf Französisch, unter anderem mit dem Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) Michel Huissoud. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) Adrian Lobsiger wird der Frage des Öffentlichkeitsprinzips im neuen Beschaffungsrecht nachgegangen. Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es auf der Website der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit. (kjo)

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