Watson wird aus der IBM-Cloud befreit

14. Februar 2019, 15:02
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IBM verkündete auf der hauseigenen Messe "Think" ein "neues Kapitel auf dem Weg vom KI-Experiment zum grossangelegten Einsatz".

IBM verkündete auf der hauseigenen Messe "Think" ein "neues Kapitel auf dem Weg vom KI-Experiment zum grossangelegten Einsatz". Big Blue hat offenbar Watson in jede Umgebung portierbar gemacht und die eigene KI damit aus der eigenen Cloud befreit.
Es würden sämtliche Watson-Services in allen Umgebungen – etwa auch auf der AWS-Cloud, Microsoft Azure sowie der Google Cloud – laufen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Auch on premise soll Watson zur Verfügung stehen.
Damit reagiert IBM auf den Trend zu hybriden sowie Multi-Cloud-Umgebungen. "Da die meisten grossen Unternehmen Daten in hybriden Cloud-Umgebungen speichern, benötigen sie die Freiheit und die Wahl, die KI auf ihre Daten anzuwenden, egal wo sie gespeichert sind", erklärt Rob Thomas, General Manager IBM Data and AI, in der Mitteilung.
Die Öffnung gegenüber den grossen Cloud-Konkurrenten ist zudem ein Eingeständnis, dass diese klar die Nase vorne haben. (ts)

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