Schweizer ICT-Branche gründete 2022 fleissig Startups

3. Januar 2023, 15:22
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Foto: Gajus / Shutterstock

Die Schweizer ICT-Branche war 2022 trotz der geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin in Gründungslaune. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts für Jungunternehmen.

Die geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen im Jahr 2022 haben Schweizer Jungunternehmerinnen und -unternehmer der ICT-Branche nicht aufgehalten, weiterhin Startups zu gründen. Die Anzahl Neugründungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch ein wenig erhöht: 2022 waren es 2791; exakt 32 mehr als noch im Jahr davor. Das entspricht einem Plus von 1,2%, so die aktuelle Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen.
Dabei schneidet die ICT-Branche allgemein besser ab als der Gesamtdurchschnitt. Über alle Branchen hinweg verzeichnete man im Vorjahresvergleich einen leichten Rückgang von 1,4% – das Jahr 2021 war jedoch allgemein ein Rekordjahr unter den Neugründungen.
Seit dem leichten Rückgang im Jahr 2015 registrieren die Handelsregisterämter bis zum aktuellen Jahr eine konstante Steigerung an Neugründungen, heisst es in der IFJ-Analyse.
Seit 2013 wurden urchschnittlich jährlich 43'838 neue Firmen eingetragen. Das Jahr 2022 verzeichnet per Ende Dezember mit 49'398 Neugründungen das zweithöchste Niveau und liegt mit +12.6% signifikant höher als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre, schreibt das Institut für Jungunternehmen weiter. Die Branchen "Marketing und Kommunikation", "Transport und Logistik" sowie das Gesundheitswesen konnten dieses Jahr am meisten zulegen.

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