So viel kostet X ohne Werbung

30. Oktober 2023 um 09:57
image
Foto: Julian Christ / Unsplash

Die Plattform ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen und führt neue Abos ein. Mit dem teuersten lässt sich X werbefrei nutzen.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen hat Elon Musks Online-Plattform X eine teurere Abo-Version ganz ohne Werbung eingeführt. Premium+ kostet 14 Franken im Monat und beinhaltet neben der werbefreien Nutzung und mehr "Boosts" für Posts auch Zugang zu den Creator-Tools sowie den blauen Haken. Zusätzlich zum teureren Abo führte X am Wochenende auch eine günstigere Version für 3 Dollar ein. Das abgespeckte Basis-Abonnement soll es unter anderem ermöglichen, Posts zu bearbeiten und längere Beiträgen zu verfassen. Es enthält jedoch Werbung.
Die beiden neuen Abos sind ab sofort verfügbar und ergänzen das bisherige Premium-Abo für 8 Dollar.

Einbruch der Werbeeinnahmen

Musk hatte vor einem Jahr den Kurznachrichtendienst Twitter für 44 Milliarden Dollar gekauft und in X umbenannt. Die Anzeigenerlöse, die stets die Basis des Twitter-Geschäfts waren, halbierten sich danach, da Unternehmen ein negativeres Umfeld für ihre Marken befürchten. Der Tech-Milliardär versucht verstärkt, die Lücke mit Abo-Einnahmen aufzufüllen.
Anfang Monat berichtete 'Reuters', dass die Werbeeinnahmen von X in den USA seit Musks Amtsantritt jeden Monat zurückgegangen sind. Im Juli sagte Besitzer Musk, dass das Unternehmen noch immer einen negativen Cash-flow habe. Die Werbeeinnahmen seien um 50% zurückgegangen.

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Basel-Landschaft erneuert IT-Arbeitsplätze für 16,7 Millionen

Der Kanton hat drei Aufträge rund um den IT-Arbeitsplatz seiner Verwaltung vergeben. Die Zuschläge gehen an MTF Solutions, Dplan, Bechtle und Brack.

publiziert am 13.10.2026
imageAbo

Berufsbildungszentrum beschafft Prüfungs- und Lernplattform

Für 5,6 Millionen Franken liefert die deutsche Firma Arrabiata Solutions eine neue Plattform. Diese stellt das Zentrum Kantonen und Organisationen zur Verfügung.

publiziert am 13.10.2026
imageAbo

Kanton Zürich kann bei Gever-Software sparen

Das Geschäftsverwaltungssystem von CM Informatik soll in allen Verwaltungseinheiten zum Einsatz kommen. Dafür wird ein kostengünstiger kantonsweiter Vertrag abgeschlossen.

publiziert am 12.10.2026
image

EU will von OpenAI und Anthropic Klarheit über KI-Risiken

Nach den Cyberangriffen durch KI-Systeme erhöht Brüssel den Druck auf OpenAI und Anthropic. Die EU-Kommission fordert Antworten zu den Risiken von KI-Modellen.

publiziert am 12.10.2026