Softwareone meldet Abschluss der Crayon-Übernahme

2. Juli 2025 um 13:28
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Die künftigen Co-CEOs Melissa Mulholland und Raphael Erb. Foto: Softwareone

Schon am 3. Juli sollen Aktien des neuen Unternehmens erstmals gehandelt und der Integrationsprozess gestartet werden.

Softwareone teilt mit, dass die im vergangenen Dezember angekündigte Übernahme von Crayon am heutigen 2. Juli abgeschlossen wurde. Schon morgen sollen die Aktien des fusionierten Unternehmens erstmals an der Euronext Oslo Børs gehandelt werden. Gleichzeitig soll auch bereits der Integrationsprozess gestartet werden.
Damit entsteht ein Handelsunternehmen für Softwarelizenzen mit rund 13'000 Mitarbeitenden in mehr als 70 Ländern. Der Hauptsitz wird der Softwareone-Sitz in Stans. Der Crayon-Sitz in Oslo soll ein wichtiger Standort für Vertriebsaktivitäten und andere Funktionen bleiben.
Das neue Unternehmen wird vom bisherigen Softwareone-CEO Raphael Erb und der bisherigen Crayon-CEO Melissa Mulholland als Co-CEOs geleitet werden. Die kulturellen und operativen Merkmale von Crayon sollen in eine weiterentwickelte Identität der Softwareone-Marke integriert werden. Während einer Übergangsphase soll die Marke Crayon zudem weiterhin bestehen, um die Konsistenz, Kontinuität und Wiedererkennung bei den Kunden zu fördern. In weiterer Zukunft soll das zusammengeschlossene Unternehmen aber nur noch unter der Marke Softwareone agieren.
Die Integration der beiden Lizenzhändler sei durch Arbeitsgruppen beider Unternehmen bereits seit Anfang dieses Jahres vorbereitet worden, schreibt Softwareone. Die Vorbereitungsarbeiten hätten Schlüsselfunktionen wie Strategie, Sales & Marketing, People & Culture, IT und Finanzen abgedeckt und seien durch interne und auch externe Post-Merger-Integrationsexperten unterstützt worden.
Vorgesehen ist die Umsetzung eines gemeinsamen Betriebsmodells, die Harmonisierung des Go-to-Market-Modells und des Angebots sowie die Integration der IT-Systeme und die Konsolidierung der Rechtsstrukturen in Ländern, in denen es Überschneidungen gibt. Auch Synergieeffekte sollen realisierte werden – sprich, man will Kosten sparen und wahrscheinlich gewisse Stellen abbauen. Ein zentraler Aspekt während des gesamten Prozesses sei aber auch die Sicherung der Kundenbeziehungen und die Bindung von Talenten.


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