Sponsored

Souveränität lässt sich nicht nachrüsten

image

AI soll Geschäftswert schaffen und skalieren. Dafür braucht sie eine Cloud, die Innovation ermöglicht und Kontrolle sichert. An der T-Systems-Zukunftsarena zeigte sich: Wer AI produktiv nutzen will, muss Cloud, digitale Souveränität und Business Value von Anfang an zusammendenken.

Greg Hyttenrauch, SVP Cloud Services bei T-Systems International, und Marco Fanizzi, General Manager und Vice President bei Dell Technologies, betrachteten diese Herausforderung an der Zukunftsarena aus zwei Perspektiven: Hyttenrauch aus Sicht der souveränen Cloud, Fanizzi vom gewünschten Business Outcome her.
Kontrolle beginnt beim Fundament
Für Hyttenrauch ist digitale Souveränität längst mehr als die Frage, wo Daten gespeichert werden. Cloud-Plattformen, Software, Hardware, Netzwerke, AI-Modelle und Lieferketten bilden ein komplexes Ökosystem. Damit entstehen Abhängigkeiten, die Unternehmen kennen und bewusst steuern müssen.
image
Das bedeutet nicht, auf globale Technologien und deren Innovationskraft zu verzichten. Es bedeutet, Wahlmöglichkeiten zu erhalten und für kritische Daten und Workloads das richtige Mass an Kontrolle festzulegen.
«Let’s think about sovereignty as we design our solutions – from the beginning.»
Souveränität lässt sich damit nicht am Ende eines Projekts ergänzen. Sie muss bereits Teil der Architekturentscheidung sein – von der Anwendung über Software und Hardware bis zum Betrieb.
Vom Business Outcome zurück zur Technologie
Ein souveränes Fundament allein schafft allerdings noch keinen Geschäftswert. Genau hier setzt Fanizzis Perspektive an. An AI-Use-Cases mangelt es nicht. Entscheidend ist, ob sie sich wirtschaftlich skalieren und in das Geschäfts- und Betriebsmodell integrieren lassen. Dazu gehören Daten-Governance, Security, Skills und die Fähigkeit, die zugrunde liegende Infrastruktur dauerhaft zu betreiben.
image
«What is the cost of implementing this use case within your organization?»
Fanizzi dreht damit die klassische Technologielogik um: Zuerst steht das gewünschte Ergebnis – etwa höhere Produktivität, tiefere Kosten oder bessere Kundenprozesse. Von dort führt der Weg zurück über Use Case, Daten und Operating Model bis zur notwendigen Infrastruktur.
Skalieren, ohne Kontrolle abzugeben
Genau an dieser Schnittstelle treffen sich Cloud und AI. AI muss vom Pilotprojekt in den produktiven Betrieb gelangen. Dafür braucht sie skalierbare Infrastruktur und Zugang zu Innovation. Gleichzeitig müssen Unternehmen entscheiden können, wo ihre Daten verarbeitet werden, welche Abhängigkeiten sie akzeptieren und wo sie Alternativen benötigen.
T-Systems Schweiz adressiert beide Seiten dieser Herausforderung. T Cloud schafft die Grundlage für unterschiedliche Cloud- und Souveränitätsanforderungen. Mit der Swiss AI Factory (SAIF) kommt die AI-Ebene hinzu: eine Umgebung für Schweizer Organisationen, die AI produktiv nutzen und dabei Kontrolle über sensible Daten und deren Verarbeitung behalten wollen.
Damit geht es nicht um Cloud oder AI, sondern um ihr Zusammenspiel: die passende Infrastruktur für den jeweiligen Workload, kombiniert mit einer AI-Umgebung, die Sicherheit, Skalierbarkeit und Souveränität berücksichtigt.
Die Zukunftsarena 2026 hat beide Perspektiven zusammengebracht: AI schafft erst dann nachhaltigen Geschäftswert, wenn Unternehmen sie skalieren können, ohne ihre Handlungsfreiheit aus der Hand zu geben.
Denn erfolgreiche AI braucht mehr als einen guten Use Case. Sie braucht ein Fundament, auf dem Innovation und Souveränität zusammenpassen.

Mehr über T Cloud, die Swiss AI Factory und AI-Lösungen von T-Systems erfahren




Loading

Mehr zum Thema

image

Podcast: Strategien für digitale Souveränität und Open Source

Cleverbee-Gründer Michal Stepanek ist zu Gast bei der "IT-Woche". Er beleuchtet, was digitale Souveränität für Unternehmen bedeutet und welche Vorteile Open Source bietet.

publiziert am 15.10.2026
image

Schweizer Firmen zahlen für digitale Abhängigkeit

Der Ruf nach digitaler Souveränität wird auch in der Schweizer Wirtschaft laut. In der Praxis zahlen Firmen heute viel Geld für die Abhängigkeit von grossen IT-Anbietern.

publiziert am 7.10.2026
image

Genf setzt stärker auf Open Source

Als erster Schweizer Kanton hat Genf die Open-Source-Prinzipien der Vereinten Nationen unterzeichnet.

publiziert am 30.9.2026
image

Digitale Souveränität beginnt bei Ihren Endpoints

DACH-Unternehmen digitalisieren rasant – meist mit Cloud- und Softwarediensten einiger weniger globaler Anbieter. Das bringt Tempo, erhöht aber die Abhängigkeit. Wer heute Endpoints, Datenflüsse und Exit-Szenarien im Griff hat, gewinnt digitale Souveränität statt Lock-in.