Stadt Zürich lanciert eigenen KI-Assistenten

17. März 2026 um 10:16
image
Foto: Pixabay

Die städtischen Angestellten unterstützt die KI bei Textarbeiten und Übersetzungen. Die Lösung basiert auf Open-Source-Sprachmodellen.

Den Mitarbeitenden der Stadt Zürich steht seit Kurzem eine KI-Assistenz zur Verfügung. Die Applikation "ZüriA" erlaube die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen, teilt die Stadt mit.
Die KI wurde von der Dienststelle Organisation und Informatik Zürich (OIZ) entwickelt. Sie verarbeite alle Daten ausschliesslich innerhalb der städtischen Rechenzentren und erfülle damit höchste Datenschutz- und Informationssicherheitsanforderungen, so die Mitteilung. Die Stadt Zürich betreibe dafür eine für KI optimierte Infrastruktur und nutze Open-Source-Sprachmodelle. "Mit 'ZüriA' bieten wir den städtischen Mitarbeitenden eine ausbaufähige, sichere KI-Assistenz, die ihre Arbeit wirkungsvoll und vor allem datenschutzkonform unterstützt", sagt OIZ-Direktor Andreas Németh.
Die KI biete den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung die Möglichkeit, umfangreiche Dokumente zusammenzufassen, Nachrichten zu formulieren, Texte zu bearbeiten und zu übersetzen. Laut Mitteilung wird der Funktionsumfang laufend erweitert und verbessert. Geplant sei es etwa, dass die Angestellten auch Sprache zu Text transkribieren können. Die OIZ arbeite ferner an der besseren Einbindung von städtischen Datensammlungen und Prozessen in "ZüriA".

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Schweizerisches Nationalmuseum gibt Einblick in Digitalprojekte

Das Nationalmuseum hat einen neuen Leiter für Digitale Transformation ernannt. Die Institution erläutert den Stand ihrer Digitalisierung.

publiziert am 12.6.2026
image

Millionen für neues IT-Meldesystem des BAG

Der Bundesrat hat 45,3 Millionen Franken für eine neue digitale Plattform zur Überwachung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten freigegeben. Das System soll 2034 fertig sein.

publiziert am 12.6.2026
imageAbo

Solothurn erneuert IT-System für Gefängnisse

Cancom liefert eine neue Lösung für die Verwaltung der Gesundheitsdaten in den kantonalen Gefängnissen. Das bisherige System von CGM wird abgelöst.

publiziert am 12.6.2026
image

Abraxas beruft neuen Chefentwickler

Simon Spalinger tritt die Nachfolge von Peter Gassmann an. Er war bereits Mitglied des Abraxas-Verwaltungsrats.

publiziert am 12.6.2026